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Durch die Schufa in den finanziellen Abgrund

Wer sich mit der Schufa beschäftigt, der stößt immer wieder auf verstörende Fälle. So etwa auf den von Eric W., der einmal alles hatte und Jahre später mit einem Schuldenberg dasteht. Schuld daran ist auch die Schufa, wie der Unternehmer betont. Ein falscher Eintrag habe seine Existenz ruiniert, behauptet er nun. Vor Gericht soll die komplizierte Rechtslage genauer evaluiert werden. Dass die Menschen auf ein Girokonto ohne Schufa setzen, weil sie der Auskunftei aus Wiesbaden nicht trauen, ist nichts Neues. Der Fall von Erik W. macht das ein weiteres Mal sehr deutlich. Wie die Wirtschafswoche berichtet, führt der frühere Unternehmer derzeit einen Prozess, der für die Schufa AG aus Wiesbaden weitreichende Folgen haben könnte. Es geht um die Score-Berechnung einerseits und die Löschpflicht von alten und nicht mehr relevanten Daten andererseits. Wäre im Fall von Erik W. richtig gearbeitet worden, hätte er nicht seine Firma und auch nicht sein Haus verloren, glaubt der frühere Unternehmer. Schuld daran soll seine Hausbank und die Schufa gewesen sein.

2006 sah für Erik W. noch alles gut aus

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Doch was ist passiert im Leben von Erik W. und warum konnte ihm nicht einmal ein Produkt wie ein Konto ohne Schufa helfen? Eigentlich sah im Jahr 2006 noch alles gut aus für W. und seine Familie. Der Unternehmer führte eine erfolgreiche Druckerei und lebte mit seiner Familie in der eigenen Immobilie. Die Familie unterhielt darüber hinaus sogar zwei Autos – auf Grund der guten Einnahmen aus der Druckerei alles kein Problem. Das Übel begann allerdings wohl schon damit, dass Erik W. bei den Kreditzinsen sparen wollte. Sein Darlehen bei der Volksbank übertrug er auf ein anderes Kreditinstitut, da ihm dieses bessere Zinsen bot. Seine alte Bank teilte mit, dass das Darlehen aufgelöst wurde und die hinterlegte Bürgschaft seiner Frau „gegenstandslos geworden“ ist.

Finanzkrise und Kreditprobleme

Kurz darauf kam die Finanzkrise und für Erik W. wurde die Situation deutlich schwieriger. Die Druckerei allerdings war zu Anfang gar nicht betroffen. Das Betriebsergebnis für 2007 betrug immerhin 80.000 Euro. Für Investitionen und eine Überbrückung einer schwierigen Phase nahm Erik W. im August 2009 einen Kredit für seine Firma auf. Beziehungsweise er wollte einen Kredit aufnehmen, denn zu seiner Verwunderung wurde der Kreditantrag auf einem Internet-Portal abgelehnt. Interessant ist dahingehend auch, dass der Schufa-Score zu diesem Zeitpunkt bei immerhin 97 Prozent – einem sehr ordentlichen Wert – gelegen hat. Einen Kredit gab es für W. und seine Firma zu diesem Zeitpunkt dennoch nicht.

Insolvenz und weitere Probleme mit der Schufa

Während ein Girokonto ohne Schufa sich immer anbietet, um kleinere Schulden zu bekämpfen, stand Erik W. mit seiner Familie vor weitaus größeren Problemen. Seine Firma musste 2010 Insolvenz anmelden und die Finanzierung des eigenen Hauses geriet in Gefahr. Ein Kreditantrag über 275.000 wurde 2013 abgelehnt. Eine daraufhin eingeholte Schufa-Auskunft zeigte allen voran eines: Die Volksbank hatte das Darlehen nie gelöscht. Bei der Frau von Erik W. war weiterhin die Bürgschaft hinterlegt. Diesen Fehler hat das Institut zugegeben, ob es für Erik W. und seine Familie Schadensersatz gibt, wie er vor Gericht fordert, gilt aber als fraglich. Die Schufa-Methoden sind dafür schlichtweg zu undurchsichtig. Dennoch zeigt sich: Wer auf ein Konto ohne Schufa setzt, geht kein Risiko ein, denn dabei werden keine Daten an die Schufa übertragen. Das Risiko eines falschen oder veralteten Eintrags wird so liquidiert.

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