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17.02.2020

Eigenanteil bei der Pflege steigt von Jahr zu Jahr

Die Pflege wird mehr und mehr zu einer Kostenfalle – die Eigenanteile steigen in Deutschland von Jahr zu Jahr. Kann man überhaupt vorsorgen?

Drei von vier Deutschen leben laut einer Umfrage aus dem Jahr 2017 in der Angst, dass sie nicht genügend für die Pflege im Alter vorgesorgt haben. Das mag nicht überraschen, denn Pflegeheime und auch Pflegekräfte sind in den letzten Jahren signifikant teurer geworden. Während die Eigenanteile von Jahr zu Jahr steigen, übernehmen die Krankenkassen seit mittlerweile mehr als zwei Jahren keine zusätzlichen Belastungen mehr. Das soll sich laut verschiedenen Initiativen nun ändern.

1.874 Euro Kosten für einen Monat im Pflegeheim

Im Schnitt zahlen diejenigen, die ins Pflegeheim müssen, einen Eigenanteil von 1.874 Euro im Monat. Richtig gelesen: Das ist der Anteil, den der Pflegebedürftige bezahlen muss und nicht etwa der Betrag, der insgesamt anfällt. Den größeren Teil übernimmt zwar weiterhin die Pflegeklasse, denn ein Platz im Pflegeheim kostet je nach Ort und Heim bis zu 5.000 Euro im Monat – eine Rolle spielt zudem auch der Pflegegrad. Problematisch ist allerdings, dass der Eigenanteil seit Jahren steigt und dass auch noch signifikant schneller als die Rente. Das macht die Finanzierung für ältere Menschen und auch deren Familien deutlich schwieriger.

Enorme Unterschiede zwischen den Bundesländern

Der sogenannte Eigenanteil ist in Deutschland dabei keineswegs in allen Bundesländern gleich. Im Saarland liegt der Anteil im Schnitt bei enormen 2.239 Euro, in Sachsen bei nur 1.203 Euro. In den meisten Flächenländern liegen die Beträge zwischen 1.700 und 1.900 Euro pro Monat. Besonders stark ist auch die Divergenz beim echten Anteil für Pflege (also nicht Unterbringung oder ähnliches), der in Thüringen bei nur 355 Euro liegt, in Baden-Württemberg allerdings bei ganzen 953 Euro und damit fast drei Mal so hoch. In allen Bundesländern sieht der Pflege-Experte Professor Heinz Rothgang von der Uni Bremen "das Ende der Fahnenstange bei den Eigenanteilen erreicht". Diesem Statement können sich die meisten Menschen problemlos anschließen.

Steuerzuschuss oder größerer Anteil der Kassen

Damit sich das Blatt wieder wendet und sich die Menschen die Pflege auch wieder leisten können, fordern Experten einen größeren Anteil der Kassen an den Kosten für Heime oder alternativ einen Steuerzuschuss. Nur so wird es möglich, dass auch ein Verbraucher, der etwa auf ein Girokonto ohne Schufa setzen muss, sich im Alter die Pflege wieder leisten kann. Bei den enormen Beträgen, die für ein Pflegeheim aktuell als Eigenanteil aufgebracht werden, bringt ansonsten auch die beste Vorsorge am Ende nichts.


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