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Eine weniger hohe Insolvenzwelle am Horizont

Ein Anstieg der Insolvenzen im Jahr 2021 gilt als hausgemacht – doch wie stark wird der Anstieg wirklich ausfallen? Hierzu gibt es unterschiedliche Auffassungen.

Die Krise rund um das Coronavirus hat die wirtschaftliche Situation von vielen Firmen in Deutschland komplett durcheinander gewirbelt. Die von der Politik immer wieder betonten Hilfen sind keineswegs überall angekommen und wenn, dann meist nur mit starker Verzögerung. Damit allerdings nicht genug, denn gerade die zweite Viruswelle mitsamt des noch einmal längeren Lockdowns hat viele weitere Unternehmen aus der Bahn geworfen. Kann die Insolvenzwelle in diesem Jahr noch verhindert werden?

Sonderregeln bei der Insolvenz sind vorüber

Dass eine Insolvenzwelle als ausgemacht gilt, liegt schon an der veränderten Rechtslage. Im Laufe der letzten Monate galten verschiedene Sonderregeln, um Firmen als Leben zu halten – oft war schon die Rede von sogenannten Zombieunternehmen. Die Regelungen haben unter anderem dazu führen, dass eine Insolvenz bei Vorliegen der üblichen Gründe nicht zwingend angemeldet werden musste. Einzig bei einer Überschuldung mussten Unternehmen zwingend in die Insolvenz. Experten gehen zudem von einer großen Dunkelziffer von Firmen aus, die durch ihre Interpretation der ausgesetzten Insolvenzpflicht nicht in die Insolvenz gegangen sind, es aber eigentlich gemusst hätten.

Unterschiedliche Prognosen für den Anstieg

Da die Zahl der Firmeninsolvenzen durch eben jene Regeln und die staatlichen Hilfen in den letzten Monaten überraschend niedrig war, sind Ökonomen sich einig, dass ein Anstieg der Insolvenzzahlen im neuen Jahr nicht zu verhindern ist. Deutlich mehr Firmen als noch im Vorjahr werden den Offenbarungseid leisten. Allerdings gibt es mittlerweile auch Hoffnung, besonders weil die Wirtschaft im Jahr 2020 weniger stark eingebrochen war, als zwischenzeitlich erwartet wurde. Das bedeutet konkret, dass gerade in bestimmten Bereichen wohl weniger Firmen mit dem Überleben kämpfen. Bleiben gerade in der Industrie die meisten Firmen am Leben, kann zumindest eine Welle an Arbeitslosigkeit und damit einhergehend auch Privatinsolvenzen verhindert werden.

Wenig Hoffnung in bestimmten Branchen

So schön dieser Hoffnungsschimmer auch klingen mag, sollte man sich gleichzeitig nichts vormachen. In anderen Branchen haben schon viele Menschen ihren Job verloren und setzen jetzt etwa auf das Girokonto ohne Schufa, um sich finanziell auf den Beinen zu halten. Betroffen sind besonders der Einzelhandel und die Gastronomie. Hier rechnen Experten garantiert mit einem starken Anstieg der Insolvenzen. Gesamtwirtschaftlich allerdings könnte der Anstieg moderater ausfallen, als vielfach erwartet wurde. Im Vergleich zu den Jahren nach der Finanzkrise könnte es weniger Insolvenzen geben – das wäre nach der schweren Krise rund um das Coronavirus zweifelsfrei eine positive Nachricht für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.


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