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Einlagensicherung der privaten Banken wird angepasst

Die Einlagensicherung ist für deutsche Verbraucher so etwas wie der Fels in der Brandung. Bis zu 14 Milliarden Euro werden im Rahmen dessen bislang garantiert. Nun soll die Absicherung aber langsam und stetig sinken. Betroffen sind von diesen Änderungen aber hauptsächlich diejenigen, die sehr viel Geld auf ihrem Konto parken. Wer nur ein Girokonto ohne Schufa sucht, ist nicht betroffen. In den letzten Jahren und Monaten wurde den Verbrauchern oft der Begriff Einlagensicherung an den Kopf geworfen. Doch was hat es damit überhaupt auf sich? Grundsätzlich geht es um eine Sicherung, welche die Sparguthaben auf Bankkonten garantiert – auch im Falle einer Finanzkrise. Konkret gibt es drei verschiedene Schutzmechanismen: Die staatliche Variante, die bis zu 100.000 Euro pro Sparer garantiert, die Sicherung der Genossenschaftsbanken, die pro Kunde für einige Millionen Euro einsteht und die Absicherung der privaten Banken in Deutschland. Letztgenannter Fonds garantiert bislang im Extremfall eine Absicherung von bis zu 14 Milliarden Euro pro Kunde. Das soll sich nun ändern.

Kunden, die ein Konto ohne Schufa suchen, sind nicht betroffen

SCHUFA Holding AG

Konkret geht es darum, dass die Absicherungsquote des privaten Sicherungsfonds der Banken abgesenkt werden soll. Momentan garantieren die Institute noch 30 Prozent des Eigenkapitals für Spareinlagen – pro Kunde. Das entspricht einer Mindestsumme von 1,5 Millionen Euro, da ein Institut in Deutschland über mindestens fünf Millionen Euro Eigenkapital verfügen muss. Mittelfristig soll sich das allerdings ändern. Schon 2015 wollen private Banken nur noch mit 20 Prozent ihres Eigenkapitals haften, über mehrere Schritte hinweg soll die Sicherung 2025 sogar nur noch bei 8,75 Prozent liegen. Für all diejenigen, die auf der Suche nach einem Girokonto ohne Schufa-Prüfung sind, ist das aber recht egal. Konkret sind von der Sicherung allgemein nur Anlagen über 100.000 Euro betroffen – alle Beträge darunter garantiert der Staat.

Anpassung an die Realität

Doch was bedeutet die Absenkung für Kunden denn eigentlich konkret? Grundsätzlich, dass Einlagen ab 2025 nur noch bis 437.500 Euro uneingeschränkt abgesichert sind. Das gilt aber nur dann, wenn das Eigenkapital einer Bank bei genau fünf Millionen Euro liegt. Da die meisten Institute im Lande aber eine deutlich höhere Eigenkapitalreserve haben, liegt die Sicherung auch weiterhin bei deutlich höheren Summen. Bei einer der größten Banken im Lande ist momentan sogar von einer Absicherung von bis zu 14 Milliarden Euro pro Kunde die Rede – selbst, wenn sich der Betrag halbiert, bleiben noch sieben Milliarden Euro pro Kunde – genug, um jedes normale Sparguthaben abzusichern. Das gilt insbesondere dann, wenn es um ein Girokonto trotz Schufaeintrag geht.

Bankkunden mit geringen Guthaben sind nicht betroffen

Wer also nur ein Girokonto hat, um einfache Finanzdienstleistungen durchzuführen und ein wenig Geld zu sparen, der muss sich auch in Zukunft keine Sorgen machen. So können auch 2025 noch bedenkenlos Girokonten trotz negativer Schufa eröffnet werden, ganz ohne Sorgen um die eigenen Finanzmittel. Ein Konto bleibt entsprechend auch in Zukunft einer der entscheidenden Bausteine für eine solide und abgesicherte Zukunft. Dafür garantiert auch in einigen Jahren noch der Einlagensicherungsfonds – sowohl der der Bundesrepublik als auch der der privaten Banken. Das Geld der Deutschen bleibt also auch in Zukunft sicher. Der Fels in der Brandung bleibt bestehen.

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