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Einmal im Jahr das kostenlose Angebot nutzen

Die Schufa sammelt jede Menge Daten über Verbraucher – einmal im Jahr sollte man sich zwingend selbst ein Bild davon machen. So funktioniert es.

Die Schufa gilt als einer der größten Datensammler überhaupt und ist damit nicht einmal allein, denn in Deutschland gibt es gleich mehrere Bonitätsauskunfteien, die einem ähnlichen Geschäftsmodell nachgehen. Alle sammeln möglichst viele Daten über Verbraucher und Unternehmen, damit sie die Datensätze zur Bonitätseinschätzung an Unternehmen verkaufen können. Der Kern des Geschäftsmodell ist dabei, möglichst viele Daten zu sammeln, um Verbraucher möglichst genau einschätzen zu können. Doch was können Verbraucher tun, damit sie erfahren können, welche Daten von der Schufa aktiv gespeichert werden?

Einmal im Jahr ist die Bonitätsauskunft kostenlos

Grundlegend lohnt der Hinweis, dass eine Bonitätsauskunft einmal im Jahr kostenlos ist. Das heißt konkret: Über alle relevanten Daten bei der Schufa und anderen Auskunfteien kann man sich ohne jegliche Gebühren alle zwölf Monate informieren lassen. Möglichst ist dies durch die Datenauskunft nach Art. 13 der Datenschutzgrundverordnung. Wer diese Option bislang noch nicht genutzt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Dies gilt keineswegs nur für diejenigen, die sich wegen Bonitätsproblemen Hilfe von Produkten wie einem Girokonto ohne Schufa sichern. Vielmehr kann die Bonitätsauskunft für jeden wichtig sein, denn Probleme mit der Bonität fallen sonst oft erst zu spät auf – teilweise sogar ohne, dass man sich je etwas zu schaden hätte kommen lassen.

Nicht nur die allgemeinen Daten sind kostenlos

Anwälte verweisen zuletzt vermehrt auch darauf, dass die Datenauskunft nach Art. 13 der DSGVO zwar ein Anfang ist, allerdings Auskunfteien eigentlich mehr Daten herausgeben müssen. Nach Art. 15 Abs. 3 der DSGVO haben Verbraucher einen Anspruch darauf, eine Kopie aller vorliegenden Datensätze zu erhalten und nicht nur die aggregierten Werte, die oftmals in verschiedenen Kategorien zusammengefasst sind. Die normale Datenauskunft, die man teilweise sogar online kostenlos beantragen kann, ist für viele Verbraucher entsprechend auch schwer nachzuvollziehen. Experten raten deshalb dazu, bei der Schufa schriftlich eine Auskunft nach Art. 15 Abs. 3 zu fordern, damit man wirklich alles über die Bonität erfährt.

Vorsicht vor kostenpflichtigen Angeboten

Unabhängig davon, welche Art der Datenauskunft man beantragt, sollte man sich vor kostenpflichtigen Angeboten hüten. Manch ein Inhaber von einem Konto ohne Schufa hat in der Vergangenheit schon davon berichtet, auf teure Produkte von Auskunfteien hereingefallen zu sein. Beispielsweise bietet die Schufa eine kostenpflichtige Online-Variante, außerdem gibt es auch teure ausführliche Papiervarianten. Dazu kommen unseriöse Angebote von Drittanbietern. Wichtig ist deshalb: Die Bonitätsauskunft ist einmal im Jahr kostenlos – dieses Angebot sollte man nutzen und dabei nicht auf kostenpflichtige Alternativen hereinfallen.


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