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17.01.2016

Enger Zusammenhang zwischen Privatinsolvenzzahlen und Arbeitslosigkeit

Dass die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland rückläufig ist, ließ sich bereits in den letzten Jahren beobachten. Dieses Jahr war der Rückgang laut Daten der Auskunftei Bürgel, die im Dezember ihre Daten für die ersten drei Quartale präsentiert hat, aber besonders stark. Verstärkt hat sich derweil allerdings das Nord-Süd-Gefälle, das bereits zuvor extrem war. Laut der Auskunftei Bürgel ist die Zahl der Privatinsolvenz eng mit der Zahl der Arbeitslosen verknüpft. Das führt demnach zu einem starken Nord-Süd-Gefälle beim Thema Schulden. Zwar ist die Gesamtzahl der Menschen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, in diesem Jahr auf unter 100 Betroffene auf je 100.000 Einwohner gesunken, das gilt aber keineswegs für jedes Bundesland. Besonders der kleinste deutsche Stadtstaat Bremen kämpft mit einer hohen Anzahl an Menschen, die Privatinsolvenz anmelden müssen. Dort gab es 165 Fälle je 100.000 Einwohner – im Musterland Bayern dagegen waren gerade einmal 72 Personen betroffen. Auf den Einwohner gerechnet meldet ein Bremer also mehr als doppelt so häufig Privatinsolvenz an als ein Bayer.

Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg mit vielen Privatinsolvenzen

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Das Saarland ist eine von nur wenigen Ausnahmen eines Landes im südlichen Teil Deutschlands, das eine relativ hohe Zahl an Privatinsolvenz vermelden musste. Dort waren 134 von 100.000 Menschen betroffen. Damit teilt sich das Saarland, wo vermutlich relativ viele Bürger auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzen, den unrühmlichen zweiten Platz mit Niedersachsen. Auch Hamburg (132 Fälle) und Schleswig-Holstein (130) kommen mit einer relativ hohen Zahl an Bürgern, die Privatinsolvenz anmelden mussten, daher. Genau das Gegenteil lässt sich in Baden-Württemberg (74 Privatinsolvenzen auf 100.000 Einwohner) und Thüringen (78) beobachten. Doch wie lässt sich dieses Nord-Süd-Gefälle erklären?

Geringere Arbeitslosigkeit in Süddeutschland

Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel kommt zu dem Ergebnis, dass die Divergenz zwischen dem Süden und dem Norden hauptsächlich mit der Arbeitslosigkeit zusammenhängt. Während im Norden relativ viele Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind, gelten Bayern und Baden-Württemberg auch hier zu den absoluten Musterländern. Besonders in Bayern, wo die Arbeitslosenquote bei gerade einmal 3,3 Prozent liegt, ist die Zahl der Privatinsolvenzen besonders niedrig. In Bremen, wo die Arbeitslosigkeit mehr als drei Mal so hoch ist, ist dagegen auch die Zahl der Privatinsolvenzen hoch. Diese Statistik lässt sich auf fast alle anderen Bundesländer übertragen. Wenig überraschend lautet daher das Fazit der Experten von Bürgel, dass in Zeiten sinkender Arbeitslosigkeit auch die Zahl der Privatinsolvenzen rückläufig ist – und selbstverständlich auch andersrum. Es gibt aber auch andere Gründe für die Entwicklung.

Bessere Beratung und bessere Unterstützung

Zu den zweifelsohne positiven Faktoren, die für die niedrigen Zahlen verantwortlich sind, gehören unter anderem eine bessere Beratung, die durch professionelle Schuldnerberatungen zustande kommt und moderne Produkte wie das Girokonto ohne Schufa. Dank eingebauter Schuldenbremse ermöglicht es das Konto ohne Schufa beispielsweise, auch dann eine Privatinsolvenz zu verhindern, wenn die Situation auf den ersten Blick relativ aussichtslos wirkt. Doch ein Girokonto ohne Schufa kann auch während einer Privatinsolvenz helfen, um weiterhin ein würdiges Leben führen zu können. Der Allrounder ist zweifelsohne einer der Faktoren, der für die positive Entwicklung der letzten Jahre verantwortlich ist. Die sinkende Arbeitslosigkeit ist und bleibt eben nur ein Faktor.

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