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Enormer Anstieg der Privatinsolvenzen in Niederösterreich

Beim Thema Privatinsolvenz gibt es seit jeher große regionale Unterschiede. Das gilt besonders in Österreich, wo die Unterschiede zwischen den Bundesländern teils riesig sind. Besonders schwierig ist die Situation in Niederösterreich, wo die Zahl der Privatinsolvenzen trotz des bundesweiten Trends in die andere Richtung erneut gestiegen ist. Niederösterreich ist in Prozenten ganz klar der Spitzenreiter, wenn es um Privatinsolvenzen geht. Das berichtet NÖN.at. Das Bundesland gilt schon seit Langem als größtes Problemkind in Österreich, in dem Produkte wie das Girokonto ohne Schufa mehr denn je nötig sind, um vielen Menschen finanziell wieder auf die Beine zu helfen. Auch kompetente Schuldnerberatungen scheinen in Niederösterreich vergleichsweise rar. Und dann ist da noch das Problem mit der Wirtschaft, denn das Bundesland kämpft mit einer hohen Arbeitslosigkeit und schweren wirtschaftlichen Problemen. Es werden kaum neue Arbeitsplätze geschaffen und die Einkommen steigen vergleichsweise wenig. Der perfekte Nährboden für finanzielle Probleme der Bürger. Abwanderung ist da oft die einzige Lösung.

Verschlimmerung der Situation

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Was in Niederösterreich aber wirklich schlimm ist, ist der Fakt, dass sich die Situation sogar noch verschlechtert hat. Während in Deutschland und Österreich der Landestrend ganz klar dahin geht, dass immer weniger Menschen Privatinsolvenz anmelden müssen, ist es in Niederösterreich genau andersrum. In dem Bundesland mussten in den ersten drei Quartalen insgesamt 17,4 Prozent mehr Menschen Privatinsolvenz anmelden als noch im Vorjahreszeitraum. Ein unglaubliches Wachstum, wenn man vergleicht, dass es in anderen Bundesländern einen Rückgang in ähnlichen Höhen gab. Es scheint, als würde das Problem in Niederösterreich einfach nicht in den Griff zu bekommen sein. Nicht bekannt ist, wie viele Menschen in Niederösterreich auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Konto ohne Schufa setzen, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen.

Deutlich höhere Schulden

Doch nicht nur die Zahl der Privatinsolvenzen ist von 672 auf 789 gestiegen, auch die Gesamtverschuldung der Bürger, die Privatinsolvenz anmelden, bewegt sich auf einem Höchststand. Da scheinbar wenige Menschen auf eine Schuldnerberatung und Produkte wie das Girokonto ohne Schufa setzen, ist die Gesamtverschuldung von 119 auf 138 Millionen Euro gestiegen – gemessen werden nur diejenigen, die Privatinsolvenz angemeldet haben. Der durchschnittliche Schuldner in Niederösterreich hat demnach fast 150.000 Euro Schulden. Eine unglaubliche Summe, wenn man daran denkt, wie man die Schulden wieder abtragen kann. Da überrascht es wenig, dass es immer mehr Niederösterreicher in die Privatinsolvenz zwingt, die als letzte Lösung erscheint. Mit weniger Schulden dagegen ist auch ein Girokonto ohne Schufa eine gute Lösung.

Positiver Trend in Deutschland und Österreich

Lässt man regionale Ausnahmen wie eben Niederösterreich außen vor, zeigt sich ein insgesamt sehr positiver Trend. In Deutschland und Österreich ist nicht nur die Zahl der Schuldner, sondern auch die der Privatinsolvenzen rückläufig. Auch die Gesamtverschuldung ist leicht rückläufig. Doch das bedeutet noch gar nichts, denn die derzeit gute wirtschaftliche Situation sorgt auch für eine künstliche Verbesserung der Werte. Bricht die Wirtschaft ein, könnten die Zahlen wieder schnell steigen. Umso wichtiger, dass eine Infrastruktur mit Schuldnerberatungen besteht. Zudem sollte man sich bei ersten Anzeichen einer Überschuldung direkt ein Konto ohne Schufa sichern, um von der eingebauten Schuldenbremse zu profitieren. So kommt es gar nicht erst zur Privatinsolvenz!

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