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Erschreckende Gewalttat in der Nähe von Ulm

In Ebersbach hat sich vor kurzem ein schier unfassbarer Gerichtsprozess abgespielt. Ein 41-jähriger Mann soll seine Tochter mehrfach vergewaltigt und geschlagen haben. Auch die anderen Kinder des Angeklagten hatten unter dessen Verhalten gelitten. Erst im Jahr 2014, als die Tochter das 19. Lebensjahr erreichte, ging sie zur Polizei. Viel zu spät. Zwölf Fälle allein seit dem Jahr 2000. Die Anklage gegen einen Mann aus Ebersbach, der seine Tochter mehrfach geschlagen und vergewaltigt haben soll, könnte widerlicher nicht klingen. Doch eigentlich geht es nicht nur um Fälle seit dem Jahr 2000, denn die Vergewaltigungen und körperlichen Gewalttätigkeiten begannen wohl schon deutlich früher. Warum der Mann seiner Tochter das angetan hat, will er vor Gericht nicht preisgeben. Die Göppinger Kreisnachrichten berichten, dass der Mann zwar Reue zeigt, seine Taten aber nicht erklären will. Selbstverständlich bleibt fraglich, ob es für solche Taten überhaupt eine Erklärung gibt und ob sich der Angeklagte mit einer solchen einen Gefallen tut.

Privatinsolvenz und Spielsucht

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Ein Grund für seine Gewalttaten ist möglicherweise in seiner Spielsucht zu finden. Im Jahr 2009 musste der Angeklagte Privatinsolvenz anmelden, weil er über Monate hinweg mehrere zehnttausend Euro beim Glücksspiel verloren hatte. Hilfe suchte er sich dabei nicht. Weder eine Schuldnerberatung noch eine Suchtberatung wurden von dem Mann mit schweren psychischen Problemen angesteuert. Dass er auch nicht auf Produkte wie ein Konto ohne Schufa gesetzt hat, um seine Probleme in den Griff zu bekommen, passt da ins Bild. Doch eine Beratung hätte wohl genauso wenig wie ein Girokonto ohne Schufa noch etwas ändern können, denn die Gewalttaten des Mannes gegenüber seiner Tochter begannen wohl schon weit vor seinen finanziellen Schwierigkeiten.

Suizidversuche und Depressionen

Womöglich waren es Depressionen, die den Mann zu seinen Taten brachten. Heute befindet er sich in Behandlung. Auch, weil er mehrere Suizidversuche unternommen hatte, um nicht mehr mit seinen Qualen leben zu müssen. Doch die schlimmsten Qualen hat zweifelsohne seine Tochter erlebt, die behauptet, dass sie schon vor Erreichen des 10. Lebensjahrs vergewaltigt und geschlagen wurde. Der Vater bestreitet das, gibt seine Taten seit dem Jahr 2000 allerdings zu. Auch Reue zeigt der Mann, doch das wird seiner Tochter wohl nicht helfen. Deren Leben scheint bereits mit 19 Jahren ruiniert, denn nach einer solchen psychischen und körperlichen Belastung ist die Rückkehr in ein normales Leben alles andere als einfach. Schwierig wird für sie sicherlich auch, dass ihr Vater keinen Grund für seine Taten nannte. Einzig sein aufbrausendes Temperament erwähnte er vor Gericht.

Schlagstöcke im Schrank

Zur Reue des Angeklagten gehört zudem wohl nicht die ganze Wahrheit. Er behauptet vor Gericht, seine Tochter maximal mit der flachen Hand geschlagen zu haben. Sie dagegen behauptet, dass er sie mehrfach mit der Faust geschlagen haben. Auch andere Utensilien seien zum Einsatz gekommen, darunter auch Schlagstöcke. Auch das bestreitet der Angeklagte. Warum genau solche allerdings in seinem Kleiderschrank gefunden wurden, kann der Mann nicht schlüssig darlegen. Am Ende bleiben ein Angeklagter, der viele Jahre hinter Gittern verbringen wird und eine junge Frau, deren Start ins Leben schlimmer hätte kaum sein können. Es bleibt nur die Hoffnung, dass sie sich von dieser Kindheit irgendwann erholt.  

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