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Erste Indikatoren für starken Anstieg der Privatinsolvenzen

Die Angst vor einer großen Insolvenzwelle im Herbst wird immer größer. Es zeigen sich immer mehr Indikatoren für einen starken Anstieg der Betroffenen.

Das Coronavirus hat dafür gesorgt, dass die finanzielle Situation von vielen Verbrauchern in Deutschland signifikant schwieriger wird. Immer öfter müssen Betroffene in diesen Tagen den Gürtel enger schnallen, weil der Job entweder verloren gegangen ist oder durch die Kurzarbeiter weniger Geld in der Kasse landet. Die Zahl der Privatinsolvenzen ist bislang zwar nicht explodiert, allerdings gehen immer mehr Experten davon aus, dass spätestens im kommenden Jahr eine große Welle drohen dürfe. München zeigt beispielhaft gut, wie stark die Zahlen schon aktuell steigen.

Doppelt so viele Insolvenzen im Juni wie im April

Während des Höhepunkts der Krise und des damit in Verbindung stehenden Lockdowns gab es in Deutschland noch vergleichsweise wenige Insolvenzen. Das lag unter anderem daran, dass nicht alle Beratungsstellen in diesen Zeiten ihre Dienste angeboten haben und viele Verbraucher Angst hatten, sich bei einem Besuch einer Beratungsstelle anzustecken. Online-Produkte wie das hilfreiche Girokonto ohne Schufa waren da beliebter. Nun allerdings zeigt sich immer mehr, dass Privatinsolvenzen nur aufgeschoben wurden. In München etwa hat sich die Zahl der angemeldeten Insolvenzen im privaten Bereich von April zu Juni nahezu verdoppelt. Die lokalen Experten erwarten allerdings, dass es sich dabei nur um den Anfang handelt.

Coronakrise ist ein Katalysator bei Schulden

Die Rede ist dabei immer wieder von einem sogenannten Katalysator, der eine bestehende problematische Situation einfach noch schlimmer macht. Die Hintergründe lassen sich gut erklären. Das Coronavirus hat in vielen Lebensbereichen dafür gesorgt, dass Verbraucher weniger Geld in der Tasche haben – bei Selbstständigen genauso wie bei Angestellten. Gleichzeitig sind die Preise, etwa für Lebensmittel, als Folge der Krise vielfach gestiegen. Dadurch bleibt noch weniger Geld im Portemonnaie übrig, was gerade diejenigen stark betrifft, bei denen es schon zuvor eher knapp war. In den Folgemonaten der Krise zeigt sich nun immer öfter, dass es nicht mehr weitergeht und die Privatinsolvenz die einzige Option ist.

Einsparpotenziale erkennen und Hilfe suchen

Wenngleich sich Experten sicher sind, dass eine erhöhte Zahl an Privatinsolvenzen kaum mehr verhindert werden kann, gibt es doch einige wichtige Tipps, um den persönlichen Exodus zu vermeiden. Wichtige Tipps von Schuldnerberatungen sind etwa die Prüfung von Verträgen, den eigenen Ausgaben und dem Führen eines Haushaltsbuches. Oft lassen sich so noch einige Sparpotenziale erkennen. Wichtig ist zudem eine gute Organisation der Finanzen, um Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen. Wer damit Probleme hat, sollte sich unbedingt Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen – und zwar lieber schnell, denn der Andrang wird demnächst weiter zunehmen.


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