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Experten machen sich wenig Sorgen um den Arbeitsmarkt

Der zweite Lockdown könnte der Wirtschaft das Genick brechen, heißt es oft. Experten für den Arbeitsmarkt sehen die Folgen allerdings weniger schwerwiegend.

Es steht außer Frage, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern vergleichsweise gut durch die Krise gekommen ist. Mit einer so schnellen Erholung des Arbeitsmarkts wie im Sommer dieses Jahres hatte aber wohl dennoch niemand gerechnet. Aus aktuellen Statistiken geht hervor, dass sich der Arbeitsmarkt selbst im Oktober weiter erholt hat und sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch die der Kurzarbeiter weiter reduziert hat – doch was wird aus diesem Effekt durch den zweiten Lockdown, der die Wirtschaft erneut lahmlegt?

Experten sehen relevanten Anstieg der Arbeitslosigkeit

Dass die neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland eine Folge für den Arbeitsmarkt haben werden, steht außer Frage. Allerdings sehen Experten die Einschränkungen weniger schlimm, als man annehmen mag. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erklärt mit Blick auf die Folgen eines neuen Lockdowns etwa: „Die beschlossenen Restriktionen werden einige Branchen hart treffen, aber die Gesamtwirtschaft schützen“. Die Schätzungen für den Anstieg der Arbeitslosigkeit liegen bei etwa 100.000 Betroffenen, deutlich stärker steigen dürfte die Zahl der angemeldeten Kurzarbeiter im November. Dennoch könnten die begrenzten Einschränkungen dafür sorgen, dass im Verhältnis zum ersten Lockdown nur relativ wenige Arbeitsplätze verlorengehen.

Arbeitsmarkt könnte sich schon 2022 wieder erholen

Einen insgesamt positiven Blick auf den Arbeitsmarkt werfen auch andere Experten. Laut Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) ist der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich robuster geworden und verkrafte Rückschläge deutlich besser als früher. Er rechnet deshalb auch damit, dass die Zahl der Arbeitslosen schon im Jahr 2022 wieder auf das Rekordtief von Anfang des Jahres fallen dürfte. Das wären nur knapp 2,3 Millionen Arbeitslose und damit deutlich weniger Betroffene als aktuell. Die Kurzarbeit dürfte ebenfalls wieder stark zurückgehen, wenn die Wirtschaft wieder auf Hochtouren läuft. Sofern die Krise rund um das Coronavirus nicht noch einmal zu einem kompletten Lockdown führt, sehen die Experten eine schnelle Erholung des Arbeitsmarktes.

Zahlen aus dem Oktober machen bereits Hoffnung

Wie schnell die Erholung gehen kann, zeigen bereits die Daten aus dem Oktober. Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit bereits um 90.000 zurückgegangen – erfasst werden allerdings immer nur Daten bis Mitte des Monats. Zwar ergibt sich gegenüber des Vorjahres immer noch ein relevanter Anstieg der Arbeitslosigkeit, allerdings macht die positive Entwicklung dennoch Hoffnung für die Zeit nach dem Coronavirus. Dann dürfte sich der Arbeitsmarkt schneller erholen als erwartet und viele Menschen, die aktuell etwa auf ein Girokonto ohne Schufa setzen, zurück in Lohn und Brot bringen. 


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