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Fairness gibt es beim Basiskonto noch nicht

Eigentlich soll es das Basiskonto möglich machen, dass jedermann an ein Konto kommt – die überzogenen Gebühren machen das aber in der Praxis schwierig.

Das Basiskonto wurde von der Regierung als ein großer Erfolg gefeiert. Seit nun mehr einigen Jahren werden Banken dazu gezwungen, ein Konto anzubieten, das wirklich jeder beantragen kann – Asylbewerber genauso wie etwa auch Obdachlose. Das Einkommen spielt beim Basiskonto genauso wenig eine Rolle wie die Schufa-Auskunft, eine Beantragung ist damit ähnlich einfach wie die eines Girokontos ohne Schufa von Global-Konto. Doch es gibt am Ende eben doch einen entscheiden Fehler des Systems: Die fehlende Gebührenbegrenzung.

Stiftung Warentest moniert überhöhte Gebühren

So hat die Stiftung Warentest in einer neuen Erhebung festgestellt, dass die Gebühren beim Basiskonto im Schnitt deutlich zu hoch sind. Von insgesamt 124 getesteten Produkten kostet gerade einmal ein Drittel weniger als 100 Euro Kontoführungsgebühr im Jahr – von einem kostenlosen Girokonto könnten die Produkte also nicht weiter weg sein. Mehr als die Hälfte der Konten kostet zwischen 100 und 200 Euro im Jahr, einige Ausreißer sogar mehr als 200 Euro im Jahr. Für betroffene Verbraucher ist das äußerst problematisch, denn wer ein geringes Einkommen hat, für den sind Gebühren in dieser Höhe ein signifikantes Problem.

Basiskonten sind teurer als viele andere Konten

Die Stiftung Warentest sieht allerdings nicht nur die allgemeine Gebührenstruktur als problematisch an, sondern besonders das Verhältnis zu anderen Girokonten. „Wer arm ist und kein regelmäßiges Einkommen hat, zahlt für ein Girokonto meist viel mehr als Gehalts- und Rentenempfänger“, heißt es in der Auswertung. Zwar ist es eigentlich verboten, dass die Banken höhere Gebühren für ein Basiskonto nehmen als für ein anderes vergleichbares Girokonto, doch die Regeln hierfür sind schwammig. So kann eine Bank zwar das Basiskonto nicht schlechter machen als ein beliebiges anderes Produkt des eigenen Instituts, es spricht allerdings nichts dagegen für Kunden mit Einkommen ein besseres Konto anzubieten. Dies führt die Regelung wieder ad absurdum, weil somit die Inhaber von einem Basiskonto meist ein schlechteres Konto haben als andere.

Nachbesserungen und Eingreifen der Gerichte gefordert

Die Tester der Stiftung Warentest stellen in ihrer Auswertung fest, dass es sich bei der Gebührenstruktur oft auch um „Abwehrpreise“ handeln könnte, weil die Banken diese Kunden eigentlich gar nicht gewinnen möchten. Auch deshalb wird eine klare Nachbesserung des Gesetzes und auch ein Eingreifen der Gerichte gefordert. Die Deutsche Bank etwa musste in dieser Sache bereits eine Niederlage hinnehmen. Dass es auch anders geht, zeigen zudem ausgewählte regionale Institute: Bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg ist das Guthabenkonto etwa komplett kostenlos.


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