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17.02.2015

Falsche Schufa-Einträge können schlimme Folgen haben

Dass Daten bei der Schufa oftmals fehlerhaft sind, ist vielen Verbrauchern mittlerweile bekannt. Ganz krass ist allerdings der Fall von Sandra Schmidt aus München. Sie hat sich nun gegenüber dem Stern geäußert und dabei interessante Dinge ans Licht gebracht. Die Münchnerin musste mit einer Kontosperrung, einer Schufa Score von 11 Prozent und weiterem Übel leben – die Kosten dafür muss sie nun selbst tragen.

SCHUFA Holding AG

Sandra Schmidt aus München hat nichts falsch gemacht. So zumindest behauptet die Münchnerin in der Zeitschrift „Stern“, die sich dem Fall von Schmidt angenommen hat. Die Geschehnisse zeigen nicht zum ersten Mal, dass es sehr sinnvoll sein kann, auf ein Girokonto ohne Schufa zu setzen. Bei Schmidt begann das Übel damit, dass ihre Bank ihre Girokarte an die falsche Adresse versandte. Aber nicht nur diese, denn die Sparkasse München verschickte darüber hinaus auch ihre PIN an die falsche Adresse. Das führte schlussendlich dazu, dass 444 Euro auf dem Konto von Schmidt fehlten. Den Schaden hat die Bank zwar erstattet, die Schuld hat sie aber auf die Schufa geschoben. Diese, so heißt es im Spiegel, habe der Bank die falsche Adresse von Schmidt mitgeteilt. Zwei Mal Sandra Schmidt, zwei Mal dasselbe Geburtsdatum Eindrucksvoll zeigt der Fall von Sandra Schmidt, wie einfach man ohne ein Konto ohne Schufa auf die Nase fallen kann. Die unbescholtene Frau aus München war schlichtweg nicht die einzige Sandra Schmidt in München. Nicht besonders kurios ist auch, dass eine andere Sandra Schmidt aus München ebenfalls am selben Tag geboren wurde wie Schmidt. Diese wenigen Daten reichen, damit die Schufa eine Verwechslung dieses Ausmaßes zulässt. Sie teilte der Sparkasse München auf Grund der wenigen vorliegenden Informationen einfach die falschen Informationen mit. Die Leidtragende war Schmidt, die wochenlang auf ihr gesperrtes Konto verzichten musste. Auf ihr Monatsgehalt musste sie zeitweise verzichten, auch Miete und Nebenkosten konnte sie nicht überweisen. Schufa-Eintrag voller Fehler [caption id="attachment_649" align="alignleft" width="131"]© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos © Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos[/caption] Das Übel war damit aber noch keineswegs beendet. Wie Schmidt bei einer Schufa-Selbstauskunft herausfand, ist ihr Schufa-Eintrag voller Fehler. Ihr Schufa Score lag demnach nur bei 11 Prozent – ein Wert, der einem Bundesbürger jegliche Kreditwürdigkeit abspricht. Telefonanbieter, Banken und weitere Firmen mit denen Schmidt nie in einem Geschäftsverhältnis stand, waren im Schufa-Verzeichnis unter ihrem Namen vermerkt. Nachdem sie sich gemeinsam mit ihrem Anwalt durch den Dschungel an falschen Schufa-Einträgen gekämpft hatte, war ihr Schufa Score auf einmal bei 93 Prozent, ein Wert mit dem ein Kreditabschluss kein Problem darstellt. Dass es sich lohnt auf ein Konto ohne Schufa zu setzen zeigt auch, dass die Schufa sich bei Schmidt nicht entschuldigte. Auch auf den Anwaltskosten bleibt die Münchnerin sitzen – obwohl sie im Recht ist. Zahlreiche Schufa-Einträge sind fehlerhaft So schlimm der Fall von Schmidt auch ist, so exemplarisch steht er für viele andere in Deutschland. Wie mehrere Tests in den letzten Jahren ergeben haben, sind zahlreiche Schufa-Einträge hierzulande fehlerfrei. Kaum ein Schufa-Eintrag ist komplett richtig, bei Verbrauchern sorgt das immer wieder für Ärgernisse. Auf ein Girokonto ohne Schufa zu setzen kann sich entsprechend auch langfristig auszahlen, denn wer eine schlechtere Score hat – ob fälschlicherweise oder zu Recht – der erhält schlechtere Konditionen bei Krediten oder der Autofinanzierung. Dass sich viele Verbraucher darüber ärgern, überrascht kaum.

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