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Fast 700.000 Deutsche leben in Privatinsolvenz

In Deutschland gibt es mehr als eine Million Menschen, die auf Unterstützung in finanziellen Dingen angewiesen sind. Viele davon setzen auf Produkte wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung. Die Privatinsolvenz ist für viele Menschen zwar nur der letzte Ausweg, doch dennoch gibt es in Deutschland knapp 700.000 Menschen, die derzeit auf ein Ende der Insolvenz warten.

Das Ende der Privatinsolvenz ist für viele Verbraucher das wichtigste Ziel im Leben. Endlich ohne Schulden zu leben, diesen Traum hegen hierzulande sehr viele. Um genau zu sein sind es derzeit 676.428, wie aus einer Auswertung der Auskunftei CRIF Bürgel hervorgeht. Diese Zahl rechnet allerdings nur die Menschen ein, die sich derzeit in einem Verbraucherinsolvenzverfahren befinden. 2016 sind knapp 100.000 dazugekommen – gleichzeitig haben allerdings mehr Verbraucher das Insolvenzverfahren erfolgreich mit der Restschuldbefreiung beendet. Die Gesamtzahl der betroffenen Menschen sinkt entsprechend. Schon seit Jahren geht zudem die Zahl derjenigen zurück, die neu in die Privatinsolvenz abrutschen. Weniger bedenklich ist die Situation aber dennoch nicht, denn weiterhin setzen hierzulande sehr viele Menschen auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa.

Privatinsolvenz ist vor allen Dingen in Nordrhein-Westfalen ein Thema

Die meisten betroffenen Verbraucher kommen aus Nordrhein-Westfalen. Dort leben derzeit 168.049 Menschen in Privatinsolvenz. Das sind fast doppelt so viele Menschen wie in Niedersachsen, wo 86.068 Menschen betroffen sind. Wenngleich Bayern nach Bevölkerungsanteil das zweitgrößte Bundesland ist, sind dort nur 74.191 Menschen und damit weniger als halb so viele wie in Nordrhein-Westfalen betroffen. An diesen Zahlen merkt man bereits gut einen Unterschied: Die Bürger im Süden kämpfen deutlich seltener mit finanziellen Problemen als die Menschen in den nördlichen und nordwestlichen Bundesländern. Ebenfalls5 nicht sonderlich hoch ist die Zahl der Verbraucher, die in Privatinsolvenz leben, in den ostdeutschen Bundesländern. Eine Ausnahme davon stellt Berlin dar.

Bremen, Niedersachsen und das Saarland schneiden besonders schlecht ab

Auf die Zahl der Einwohner gerechnet, schneidet Bremen im deutschen Schnitt mit Abstand am schlechtesten ab. In der Hansestadt sind 134 von 100.000 Menschen von einer Privatinsolvenz betroffen. In Baden-Württemberg (57) und Bayern (58) kennen dagegen weniger als die Hälfte der Menschen dieses Problem. Besonders häufig wird die Hilfe von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung darüber hinaus auch in Niedersachsen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Hamburg in Anspruch genommen. Dort sind die Zahlen der Privatinsolvenz ebenfalls vergleichsweise hoch. In Niedersachsen und dem Saarland sind es 109 von 100.000 Bürgern, in Hamburg und Schleswig-Holstein immerhin „nur“ 106.

Deutlich mehr Männer kämpfen mit Schulden

Die Hilfe von einem Girokonto ohne Schufa wird in Deutschland zudem deutlich häufiger von Männern in Anspruch genommen. Sie müssen gleichzeitig auch häufiger Privatinsolvenz anmelden. Von den knapp 700.000 derzeit Betroffenen sind immerhin 393.579 Männer. Gleichzeitig kämpfen 282.849 Frauen mit der Privatinsolvenz. Alle Betroffenen eint allerdings, dass der Schuldenabbau ein langwieriger Prozess ist. Die meisten Menschen beenden eine Privatinsolvenz erst nach sechs Jahren und müssen in der Zwischenzeit mit finanziellen Möglichkeiten auf dem Existenzminimum zurechtkommen. Weiterhin ist die Fremdbestimmung durch einen Insolvenzverwalter für viele Menschen ein Problem. Einfach ist die Privatinsolvenz sicherlich für niemanden.


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