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09.05.2015

Früherer Minister entscheidet sich für Betrug und geht ins Gefängnis

Es kommt leider viel zu häufig vor: Viele Menschen sehen nicht die Privatinsolvenz als letzte Konsequenz, um ihre Verschuldung abzubauen, sondern setzen stattdessen lieber auf eine Straftat. So etwa Wolfgang Fürniß, der frühere Wirtschaftsminister von Brandenburg. Sein Ruf sei ihm sehr wichtig gewesen, heißt es. Ruiniert ist dieser nun deutlich mehr als bei einer möglichen Privatinsolvenz.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Um knapp 500.000 Euro soll Wolfgang Fürniß Freunde und Bekannte betrogen haben. Vor Gericht wurde er nun zu drei Jahren Haft verurteilt. Das berichtet svz.de. Doch was ist mit dem ehemaligen Politiker passiert? Warum entschied er sich gegen Schuldnerberatung und ein Produkt wie ein Konto ohne Schufa? Bekannte werfen ihm vor, dass er schon immer einen Hang zum Manipulativen hatte. Diesen hat er nun gezeigt wie niemals zuvor, denn das Geld, das Fürniß sich ergaunert hat, stammt ausschließlich von Bekannten und Freunden. Diese haben ihm blind vertraut, auch weil Fürniß ein Talent für Überzeugung und Reden habe. Ex-Minister gesteht alle Vergehen Der Mann, der sich gegen eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa entschieden hat und stattdessen lieber auf Betrug gesetzt hat, gestand vor Gericht all seine Vergehen. Schlechte Karten hatte der frühere Politiker allerdings so und so. Die Beweislast war erdrückend. Dazu kam, dass Fürniß auch schon eine kriminelle Vergangenheit hat. 2002 musste er als Wirtschaftsminister von Brandenburg zurücktreten, weil er Bestechungsgelder in Höhe von einer Million US-Dollar angenommen haben soll. Ein Scheich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wollte mit den Bestechungsgeldern Steuerprivilegien und andere Vorteile erschleichen, um in Frankfurt (Oder) eine Chipfabrik zu bauen. Nachdem die Bestechung aufgefallen war, wurde aus dem Projekt selbstverständlich nichts mehr. Der Ruf von Fürniß war dahin, die Karriere vorüber. Betrug statt Privatinsolvenz [caption id="attachment_652" align="alignleft" width="289"]© John Valenti | Dreamstime Stock Photos © John Valenti | Dreamstime Stock Photos[/caption] Wie die Richterin festgestellt hat, hätte Fürniß in diesem Moment noch genau eine Lösung gehabt: Eine Privatinsolvenz. Anstatt sich aber von einer Schuldnerberatung beraten zu lassen und möglicherweise auf ein Girokonto ohne Schufa zu setzen, ging Fürniß einen anderen Weg. Er wendete sich an Freunde und Bekannte und plauderte mit diesen über großartige Investitionsmöglichkeiten. So kam er an einige zehntausend Euro, mit denen er versuchte, frühere Schulden zu begleichen. Anderen Freunden und Bekannten tischte er Geschichten über dringend notwendige Operationen auf, die angeblich einige zehntausend Euro kosten sollten. Nichts davon war wahr, wie das Gericht feststellte. Die Kreditgeber werden ihr Geld dennoch nie wieder sehen, denn Fürniß hat kein Geld mehr. Auch andere Finanzwerte sucht man bei Fürniß vergeblich. Mit Redetalent zum Betrüger Doch wie kann es sein, dass all die Betroffenen sich entschieden, dem ehemaligen Minister trotz krimineller Vergangenheit zu vertrauen? Fürniß habe ein außergewöhnliches Rede- und Überzeugungstalent gehabt, heißt es von Betroffenen. Erstaunlich, dass dennoch keine Nachfragen gestellt wurden. Gerechtigkeit gibt es allerdings trotzdem, denn Fürniß muss für seine Taten drei Jahre ins Gefängnis. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, von einer Verkürzung der Strafe ist allerdings nicht auszugehen. So zeigt der Fall ein weiteres Mal, dass ein Konto ohne Schufa in Verbindung mit einer Schuldnerberatung allemal eine bessere Lösung ist. Eine Straftat mag kurzfristig helfen, die Privatinsolvenz zu verhindern. Langfristig allerdings führt eine Straftat nicht aus der Verschuldung, sondern ins Gefängnis.

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