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Für Schuldnerberatungen ist die Krise nicht vorbei

Je schwerwiegender die Folgen der Krise, desto deutlich rücken Schuldnerberatungen wieder in den Fokus – auch weil noch unentdeckte Gefahren warten.

Sozialer Ansatz bei der Schuldnerberatung

Der Aufschwung ist aktuell kaum zu verkennen, nicht nur genießen die Deutschen endlich wieder die sommerliche Wärme und die neuen Freiheiten, auch wirtschaftlich geht es in die richtige Richtung. Unternehmen stellen wieder mehr Mitarbeiter ein und die Kurzarbeit geht Monat zu Monat zurück. Das klingt eigentlich alles rosig, denn durch diese Entwicklung verbessert sich auch die Situation vieler Verbraucher. Doch so einfach ist es leider nicht, denn keineswegs jeder profitiert bereits vom Aufschwung – teilweise kommt dieser auch zu spät.

Genau das nehmen aktuell insbesondere Schuldnerberatungsstellen hin. Sie setzen deshalb auf einen sogenannten sozialen Ansatz, der verstärkt auch andere Aspekte als nur die finanzielle Situation in den Blick nehmen soll. Dabei orientieren sich die Beratungsstellen besonders an Erkenntnissen aus den letzten Monaten, denn die Coronakrise hat oft ganze Familien oder ein ganzes soziales Umfeld in die Krise gestürzt – nur mit einem ganzheitlichen Blick lassen sich die Probleme überhaupt vollends analysieren, womit dann wieder entsprechende Lösungen gefunden werden können. Dass das gerade jetzt immer wichtiger wird, zeigen viele Berichte von Beratungsstellen. Der Aufschwung ist nämlich keineswegs überall angekommen.

Prekäre Situation bei vielen Verbrauchergruppen

Konkret zeigt sich eine schwierige Situation bei einer Vielzahl an Verbrauchern aus unterschiedlichen Milieus. Die Hilfe von Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa wird von Angestellten genauso in Anspruch genommen wie von Selbstständigen oder auch Freiberuflern. Gerade die letztgenannte Gruppe gilt als besonders gefährdet, gerade in Folge der Krise rund um das Coronavirus. Mehr als zwei Millionen Selbstständige sowie Freiberufler könnten von einer Überschuldung bedroht sein, wie eine kürzlich veröffentliche Schätzung gezeigt hat. Dazu kommen Millionen Menschen, die durch die Kurzarbeit oder den Arbeitsplatzverlust finanziell mit Problemen dastehen. Der ganze Umfang der Problematik wird dadurch schnell deutlich.

Schneller Neustart ist noch immer Wunschvorstellung

Beratungsstellen in Deutschland sehen es entsprechend kritisch, dass der Neustart in Corona-Zeiten weiterhin so schwierig ist. Wer es nicht schafft, die Schulden ohne Privatinsolvenz abzubauen, ist über Jahre gebrandmarkt. Zwar sehen Beratungsstellen es positiv, dass das Insolvenzverfahren in vielen Fällen nur noch drei Jahre dauert, doch die Zeit danach erweist sich immer öfter als Problem. Das gilt insbesondere, weil drei Jahre nach dem Ende der Privatinsolvenz noch immer entsprechende Daten bei der Schufa gespeichert werden. Damit ist etwa die Eröffnung eines Girokontos kaum möglich und auch an eine Wohnung zu kommen ist redlich schwer – gerade in diesen schwierigen Zeiten gäbe es dahingehend zweifelsfrei noch Potenzial.

 

 


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