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Gefährliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Bei der Langzeitarbeitslosigkeit hat Deutschland lange auf eine erfolgreiche Entwicklung geblickt – mit dieser ist es jetzt auf einen Schlag vorbei.

Die Entwicklungen rund um die Arbeitslosigkeit fallen in Deutschland in Zeiten der Krise bislang überraschend positiv auf. Zwar sind in Deutschland im Jahr 2020 einige Jobs verloren gegangen und es sind nicht mehr ganz so viele Menschen in Lohn und Brot wie ein Jahr zuvor, doch im Vergleich zu anderen Ländern fällt der Rückgang ausgesprochen moderat aus. Allerdings gibt es keineswegs nur positive Nachrichten, wie sich insbesondere bei einem Blick auf die Langzeitarbeitslosigkeit zeigt. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, spricht in einem Interview mit der FAZ entsprechend eine Warnung aus.

Sorge über die steigende Sockelarbeitslosigkeit

Die Langzeitarbeitslosigkeit gilt vielfach als besonders problematisch, da es über die Jahre immer schwieriger wird, Menschen wieder zurück in einen Job zu bekommen. Dadurch entsteht auch die sogenannte Sockelarbeitslosigkeit, die aus Verbrauchern besteht, die kaum mehr zurück in einem Job gebracht werden können. Erstmals seit den frühen 2000er-Jahren könnte es hier wieder negative Entwicklungen geben, heißt es von Scheele. Das würde auch bedeuten, dass es nach konstanten Rückgängen in den letzten Jahren wieder eine größere Zahl an Menschen gibt, die sich nicht mehr in neue Arbeit vermitteln lassen. Vielfach verlieren betroffene Verbraucher die Hoffnung und können sich auch finanziell vielfach nur noch durch Hilfe, etwa von einer Schuldnerberatung oder einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa über Wasser halten.

Starker Anstieg bei der Langzeitarbeitslosigkeit

Wie problematisch die Entwicklungen sind, lässt sich auch in Zahlen feststellen. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren immer rückläufig gewesen – bis 2020. Im letzten Jahr sei die Zahl derjenigen, die mindestens ein Jahr lang keinen Job gefunden haben, von 700.000 auf 900.000 Betroffene gestiegen, erklärt Scheele. Hintergrund sei nicht unbedingt, dass viele Arbeitsverhältnisse gekündigt wurden, sondern insbesondere, dass Firmen sich mit Neueinstellungen und selbst der Ausschreibung von Praktika und Ausbildungsplätzen in den Krisenzeiten stark zurückgehalten hätten. Eine solche Entwicklung hat einen besonders starken Einfluss auf die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit.

Chancen nur durch Weiterbildungsangebot

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit macht sich jedoch nicht nur Sorgen um die Entwicklung der Zahlen, sondern auch um die betroffenen Gruppen. Problematisch sei insbesondere, dass Arbeitsplätze für Hilfskräfte verloren gegangen sein. Diese werden laut Scheele so schnell auch nicht zurückkehren, da die Krise die Transformation in der Industrie beschleunigt hätte. Die Folge davon ist, dass Arbeitskräfte ohne Ausbildung es besonders schwer hätten, wieder einen Job zu finden. Scheele fordert deshalb eine klare Entwicklung der Weiterbildungsangebote – nur so sei eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt für Verbraucher möglich. 


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