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06.09.2017

Geringere Pfändungen seit dem 1. Juli 2017

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der muss mit großen finanziellen Einschränkungen zurechtkommen. Teilweise spielt auch die Pfändung des Gehalts bereits eine Rolle. In dieser Sache gibt es allerdings eine gute Nachricht, denn die Pfändungsfreigrenzen wurden zum 1. Juli 2017 erhöht. Verbraucher müssen allerdings möglicherweise selbst aktiv werden.

Die Pfändungsfreigrenze ist für einige Millionen Deutsche eine gar nicht unwichtige Sache. Es mag auf den ersten Blick kurios wirken, dass es in einem reichen und wirtschaftlich gut gestellten Land wie Deutschland noch immer viele Menschen gibt, die mit finanziellen Problemen kämpfen, aber die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahren sogar noch gestiegen. Mittlerweile gelten sogar über 6 Millionen nach der gängigen Definition als zahlungsunfähig. Viele davon setzen auch auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa. Diese Kombination kann vielfach helfen, um die Zeit mit Schulden etwas zu erleichtern und irgendwann wieder schuldenfrei zu sein.

Pfändungsfreigrenzen seit dem 1. Juli 2017 höher

Möglicherweise noch wichtiger ist allerdings, dass die Pfändungsfreigrenzen seit dem 1. Juli 2017 höher liegen als noch zuvor. Vielen Schuldnern bleiben damit bis zu 50 Euro mehr als noch im Vormonat. Die generelle Pfändungsfreigrenze für einen Single liegt demnach mittlerweile bei 1.139 Euro. Das heißt: Dieser Teil des Gehalts darf grundsätzlich nicht gepfändet werden. Danach allerdings wird nicht einfach das gesamte Gehalt gepfändet, es gibt vielmehr einen progressiven Anstieg. Wer beispielsweise zwischen 2.520 Euro und 2.529,99 Euro verdient, muss jeden Monat 970,34 Euro abgeben. Damit bleiben immerhin fast 1.600 Euro im Monat übrig. Komplett gepfändet wird dagegen jeder Cent, der über den Schwellenwert von 3.475,79 Euro hinausgeht. Da helfen auch eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa nicht.

Pfändungsfreigrenzen erhöhen sich mit unterhaltspflichtigen Personen

Die Pfändungstabelle ist allerdings noch ein wenig komplizierter, denn der möglicherweise pfändbare Betrag verändert sich je nachdem, wie viele unterhaltspflichtige Personen in einem Haushalt leben. Um beim oben genannten Beispiel von 2.520 Euro bis 2.529,99 Euro Nettoeinkommen zu bleiben, verändert sich der Pfändungsbetrag je nach Zahl der unterhaltspflichtigen Personen:

  • keine unterhaltspflichtige Person: 802,34 Euro
  • eine unterhaltspflichtige Person: 359,75 Euro
  • zwei unterhaltspflichtige Personen: 192,70 Euro
  • drei unterhaltspflichtige Personen: 71,21 Euro
  • vier unterhaltspflichtige Personen: 1,26 Euro
  • fünf unterhaltspflichtige Personen: 0 Euro

Sie sehen bereits, dass der Freibetrag pro weiterer Personen immer ein wenig abfällt. Dennoch bleibt besonders mit einigen unterhaltspflichtigen Personen auch weiterhin viel Geld übrig. Die Pfändungstabelle macht es also zumindest möglich, dass man trotz einer Gehaltspfändung auch weiterhin ein einigermaßen angenehmes Leben führt.

Verbraucher müssen von sich aus aktiv werden

Wer von der neuen Pfändungstabelle das erste Mal hört, sollte sich bei seinem Arbeitgeber erkundigen, ob die Tabelle bereits angewendet wird.  Bei Veränderungen in der Vergangenheit haben viele Arbeitgeber die Umstellung vergessen – zulasten des Arbeitsnehmers. Deshalb ist Eigeninitiative gefordert, um sich das Geld zurückzufordern respektive zukünftige Pfändungen in der korrekten Höhe zu garantieren. Währenddessen bietet es sich zudem an, mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa gegen die Verschuldung anzukämpfen. Das Ziel muss am Ende natürlich immer sein, eine Pfändung irgendwann komplett hinter sich zu lassen. Mit der Pfändungstabelle muss man sich dann gar nicht mehr beschäftigen.


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