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Gläubiger bekommen bei einer Privatinsolvenz kaum Geld

Gläubiger wissen es immer wieder zu schätzen, wenn Verbraucher auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen. Das liegt daran, dass darin ein Wille zur Schuldenbekämpfung gesehen wird. So stehen auch die Chancen gut, eine Einigung ohne Privatinsolvenz zu finden. Davon profitieren auch die Gläubiger, denn sie bekommen in einem Insolvenzverfahren nur selten ihr Geld zurück. Die Privatinsolvenz ist für Verbraucher eine schwierige Sache. Auch deshalb versuchen so viele Menschen eine Insolvenz mit einer Kombination aus einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu verhindern. Doch nicht immer gelingt das auch, zu groß sind oft die finanziellen Probleme. Doch neben den Verbrauchern fürchten sich auch die Gläubiger vor einer Privatinsolvenz. Das liegt allein daran, dass sie durchschnittlich nur einen Bruchteil des Geldes wieder zurückbekommen. Bei einer Privatinsolvenz gibt es sogar immer wieder Fälle, in denen die Gläubiger komplett leer ausgehen. Das neue Privatinsolvenzrecht soll dahingehend auch den Gläubigern helfen. Doch bislang ist die neue Rechtslage nicht gerade als Erfolg einzustufen.

Rückzahlungsquote im einstelligen Bereich

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

In vielen Gemeinden und Städten liegt die Rückzahlungsquote bei Privatinsolvenzen deutlich unter fünf Prozent. Ein gutes Beispiel dafür ist Mülheim an der Ruhr, wo gerade einmal zwei Prozent der Gesamtschulden zwischen 2010 und 2014 zurückgezahlt wurden. Ein Gläubiger bekommt damit im Durchschnitt nur zwei Euro zurück, wenn ein Schuldner ihm 100 Euro schuldet. Dass da viele Gläubiger den Wunsch hegen, dass Verbraucher es mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung versuchen, überrascht nicht. Wer versucht die Schulden ohne eine Insolvenz zurückzuzahlen, braucht zwar meist einige Jahre. Das ist aber immer noch besser als die Schulden überhaupt nicht mehr zurückzuzahlen.

Während der Privatinsolvenz gibt es einen Freibetrag

Manch einer mag sich jetzt fragen, wie es sein kann, dass während einer Privatinsolvenz kaum etwas zurückgezahlt wird. Die Antwort darauf ist vergleichsweise einfach. So steht jedem Schuldner während der Privatinsolvenz ein sogenannter Freibetrag zur Verfügung. Für einen Alleinlebenden sind das etwas mehr als 1.000 Euro. Dazu kommen mögliche Freibeträge für eine Eheperson oder Kinder. Besonders bei Geringverdienern, die brutto kaum mehr als diesen Betrag verdienen, bleibt da für den Schuldendienst wenig oder sogar gar nichts übrig. In diesem Fall hätten sich die Schuldner nach sechs Jahren Wohlverhaltensphase nichts vorzuwerfen, hätten aber gleichzeitig keinen Cent zurückgezahlt. Diese Fälle gibt es in Deutschland zu zehntausenden. Dazu kommen Personen, die während der Privatinsolvenz arbeitslos waren. Auch sie zahlen über die Jahre keinen Cent zurück, da ihre Einnahmen immer unter der Freigrenze liegen. Selbst wenn ein paar Euro für den Schuldendienst übrigbleiben, geht das Geld zuerst für die Verfahrenskosten drauf. Erst danach werden die Gläubiger ausbezahlt.

Wenig Motivation zum Schuldenabbau in der Privatinsolvenz

Immer wieder wird zudem kritisiert, dass Verbraucher während der Privatinsolvenz wenig Motivation zum Schuldenabbau an den Tag legen. Während andere mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung alles daransetzen, ihre Schulden wieder zurückzuziehen, machen andere schlichtweg gar nichts. Die Privatinsolvenz ist dafür eine gute Basis, denn die Wohlverhaltensphase endet so und so nach sechs Jahren, wenn man sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Ob die neue Rechtslage mit einem Ende der Privatinsolvenz nach drei oder fünf Jahren mit gewissen Rückzahlungsschwellen daran etwas ändert, bleibt abzuwarten.

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