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27.06.2019

Gravierende Probleme mit Mietrückständen in Ostdeutschland

Mietschulden sind ein wachsendes Problem in allen Teilen von Deutschland – doch im Osten des Landes ist die Gefahr noch deutlich größer.

Dass Mietschulden in Deutschland mittlerweile ein echtes Problem sind, ist nicht gerade eine Neuigkeit. Doch nicht jeder weiß, wie sehr sich die Situation in den letzten Jahren verschlechtert hat. Besonders in Ostdeutschland wird das Thema Verschuldung durch Mieten von Jahr zu Jahr schlimmer. Laut einer Statistik des Statistischen Bundesamtes, Destatis, ist die Zahl der Verbraucher, die sich wegen Mietschulden Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen, in den neuen Bundesländern zuletzt auf einen neuen Höchstwert von 31 Prozent gestiegen – das ist fast jeder dritte Haushalt.

Mietschulden im Osten ein größeres Problem

Wenngleich Verbraucher natürlich in allen Bundesländern auf Produkte wie das Girokonto ohne Schufa und Schuldnerberatungen angewiesen sind, um ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen, ist die Problematik in Ostdeutschland doch besonders groß. Hier liegt der Anteil der Hilfesuchenden auf Grund von Mietschulden bei 31 Prozent, während er im Westen nur bei 18 Prozent liegt. Dies ist allen voran insofern interessant, dass die durchschnittlichen Mieten im Westen im Schnitt deutlich höher sind, besonders in Ballungsräumen. Dennoch spielen Mietschulden für eine finanziell prekäre Situation in den neuen Bundesländern eine deutlich größere Rolle. Auch auf Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa setzen hier mehr Verbraucher, die mit Mietrückständen zu kämpfen haben.

Verbindlichkeiten von gerade einmal 870 Euro

Dass es bei Mietschulden nicht um enorme Beträge geht, zeigt die Statistik ebenfalls. Was beispielsweise im heute journal, das über die Statistik berichtet hat, nicht erwähnt wurde, ist die niedrige Höhe der Verbindlichkeiten der Betroffenen. Im Schnitt liegen die auf Grund von Mieten entstandenen Schulden bei gerade einmal 870 Euro, was sicherlich auch an den niedrigen durchschnittlichen Wohnkosten der betroffenen Verbraucher liegt. Im Schnitt liegen diese ebenfalls bei nur 491 Euro. Die betroffenen Menschen sind im Schnitt mit 1,8 Monatsmieten im Rückstand. Auf den ersten Blick mag das nicht allzu schlimm klingen, doch schon solch geringe Schulden können relevante Folgen für das Leben haben.

Andere Schulden spielen absolut größere Rolle

Wenngleich immer mehr Überschuldete ihre Probleme auf immer höhere Kosten bei der Miete zurückführen, spielen andere Schulden in der Gesamtheit doch weiterhin eine größere Rolle. Im Schnitt haben Hilfesuchende bei Schuldnerberatungen einen Schuldenberg von 29.000 Euro abzutragen – der Anteil der Mietschulden macht dabei gerade einmal 3 Prozent aus. Daran sieht man auch gut, dass es gerade die finanzschwachen Haushalte sind, die bei Mietrückständen Hilfe suchen. Gleichzeitig lassen sich die Probleme oft aus dem Weg räumen, was bei Schulden leider nicht generell gilt.


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