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Hängt die Überschuldung vom Wohnort ab?

Die Überschuldung hängt in Deutschland sehr eng mit dem Wohnort zusammen. Schon je nach Stadtviertel gibt es signifikante Unterschiede. Dasselbe gilt zwischen den Bundesländern. Dass man auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen muss, kann also auch am Wohnort liegen. Zumindest theoretisch. Das Problem liegt aber deutlich tiefer. Die meisten Menschen, die ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung benötigen, um gegen die Überschuldung anzukämpfen, wohnen in ärmeren Stadtvierteln. Das überrascht natürlich nicht, denn die Ghettoisierung wird in Deutschland generell seit Jahren immer problematischer. Unter diesem Schlagwort versteht man die Bildung von Stadtvierteln, die fast ausschließlich aus armen Menschen bestehen. Die Armen bleiben unter sich, die Reichen in anderen Vierteln ebenfalls. Die Vermischung der Bevölkerung wird geringer. Dadurch bilden sich auch Viertel, in denen deutlich mehr Menschen auf ein Konto ohne Schufa setzen müssen als in anderen. Eine Lösung für das Problem ist im Moment nicht absehbar.

Hilft ein Wohnortwechsel gegen die Überschuldung?

© Chrisharvey | Dreamstime Stock Photos

Manch einer fragt sich in diesem Moment vielleicht: Hilft ein Wohnortwechsel möglicherweise gegen die Überschuldung? Kann es sich wirklich lohnen, umzuziehen, um die Schulden zu bekämpfen? Nein, denn der Wohnort ist im Normalfall nicht der entscheidende Grund für die finanziellen Probleme. In manchen Situationen kann sich der Wechsel des Wohnorts aber dennoch lohnen. Etwa dann, wenn in einer Stadt die Mieten extrem gestiegen sind und das Einkommen nicht mehr für ein normales Leben mit hohen Mieten reicht. In einer solchen Situation sollte ein Umzug in Betracht gezogen werden, um eine Überschuldung zu verhindern. Ein Umzug selbst ist aber eben auch mit Kosten verbunden. Man sollte also allen voran eine langfristige Finanzrechnung anstellen, um herauszufinden, ob ein Umzug Sinn macht.

Was sind die eigentlichen Gründe für Überschuldung?

Der Wohnort per se ist nicht das entscheidende Problem, das in die Überschuldung führt. Doch was ist der Grund denn dann? Meist sind es Schicksalsschläge, das zumindest zeigen zahlreiche Studien. Dass Menschen auf einmal auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung angewiesen sind, liegt daran, dass sich ihre Situation von einem auf den anderen Moment drastisch verändert hat. Das ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn auf einmal die Arbeitslosigkeit eintritt oder man ohne den Partner dasteht. Ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können einen in einem solchen Moment zwar auffangen, die finanziellen Probleme muss man aber auch auf anderen Wegen wieder in den Griff bekommen.

Was hilft gegen die Überschuldung?

Wer die Überschuldung verhindern will, sollte allen voran Rücklagen bilden. Nichts ist so wichtig, wie für eine kritische Situation wie einen Schicksalsschlag vorgesorgt zu haben. Nur so ist es möglich, die Überschuldung auch langfristig sinnvoll zu bekämpfen. Mindestens genauso wichtig ist es, schon bei ersten Anzeichen von Überschuldung nach Hilfe zu suchen. Nur wer sich unterstützen lässt, hat auch eine ernstzunehmende Chance, die eigenen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Würden alle Verbraucher den Weg von Hilfe und Kooperation geben, wären die Probleme in dieser Hinsicht vielfach deutlich geringer. Den Kopf in den Sand zu stecken hat am Ende des Tages eben noch keinem Menschen weitergeholfen.

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