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Hat die Schufa zurecht einen schlechten Ruf

Das Vorgehen der Schufa bei der Erstellung von Bonitätsauskünften wird immer wieder kritisiert. Ist diese Kritik überhaupt berechtigt?

Wenn sich Verbraucher dafür entscheiden, auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa zu setzen, dann hat das meist einen Grund. Vielfach liegt es daran, dass eine negative Bonitätsauskunft einem das Leben zur Hölle macht. Dass so viele Verbraucher durch die Schufa ein deutlich komplexeres Leben führen müssen, sorgt in der Gesellschaft für ein sehr negatives Bild der Bonitätsauskunft. Der grundlegende Zweck allerdings – darauf verweist die Schufa immer wieder – ist der Schutz von Personen und Unternehmen. Doch geht die Schufa genau dafür richtig vor?

Viele Daten sind relevant für eine gute Bonität

Besonders kritisch beleuchtet wird immer wieder, dass die Schufa eine sogenannte Datenkrake ist. Das heißt konkret: Die Schufa versucht so viele Daten wie möglich über Verbraucher und Unternehmen zu finden, um eine gute Einschätzung der Bonität vornehmen zu können. Damit ist das Unternehmen grundsätzlich nicht allein, denn auch andere Auskunfteien, etwa Creditreform, gehen nach demselben Muster vor. Gleichzeitig allerdings muss man kritisieren, dass die Schufa eine gute Bonität davon abhängig macht, dass ihr Daten vorliegt. Wenn über einen Verbraucher oder eine Firma keine oder nur sehr wenige Daten vorliegen, gibt es selten eine gute Bewertung. Die Begründung: Man weiß zu wenig, um einen positiven Bescheid abzugeben.

Daten kommen vielfach von Dritten

Die Kritik an der Schufa geht allerdings noch weiter. Konkret ist unter anderem problematisch, dass viele Daten, welche die Schufa speichert, von Dritten kommen. Beispielsweise setzt die Schufa auf Daten von anderen Firmen, die eine nicht bezahlte Rechnung melden. Hier gibt es zwar klare Regeln, doch es kommt gleichzeitig immer wieder zu ungerechtfertigten Schufa-Einträgen. Verbraucher können die Einträge zwar theoretisch löschen lassen, das dauert allerdings lange und kann einem über Monate Probleme bereiten. Dazu sammelt die Schufa Daten aus verschiedenen Registern, etwa dem Insolvenzregister. Hier sind Fehler deutlich seltener, doch gerade Unternehmen wer so teilweise nur anhand von Registereinträgen bewertet – ein richtiges Bild wird so nicht immer gezeigt.

Schufa fällt selten als kundenfreundlich auf

Das Problem der Schufa ist am Ende auch das negative Bild in der Gesellschaft, denn grundsätzlich ist die Idee Unternehmen und Privatpersonen vor säumigen Zahlern zu schützen, richtig. Doch die Bonitätsauskunft ist für die meisten Verbraucher kein Helfer, sondern das genaue Gegenteil. Die Schufa ist sicherlich nicht immer dafür verantwortlich, dass Verbraucher mit Problemen zu kämpfen haben – immerhin spielt auch das eigene Zahlungsverhalten hier eine Rolle. Dennoch muss die Schufa unbedingt kundenfreundlicher werden. Nur so kann der Ruf in der Gesellschaft besser werden, zumindest wenn gleichzeitig auch die Zahl der falschen Datensätze deutlich reduziert wird.


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