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03.10.2019

Heizen in Deutschland wird wieder teurer

Das Heizen der eigenen vier Wände wird immer teurer – das bekommen besonders die schwächeren Haushalte zu spüren.

Die Heizkosten in Deutschland werden sind ein wachsendes Problem – das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben. Die Auswertung wurde vom Essener Energiedienstleister Ista für insgesamt 300.000 Haushalte erstellt und ist damit repräsentativ. Verantwortlich dafür ist nicht nur ein Anstieg des Ölpreises, sondern allen voran, dass die Verbraucher im Jahr 2018 wieder mehr geheizt haben. Besonders die Aussichten für die kommenden Jahre im sogenannten ‚Wärmemonitor 2018‘ – wie die Auswertung heißt – geben zu denken.

Ölpreise sind gestiegen, Gaspreise sind zurückgegangen

Die Preise für Öl und Gas haben sich dabei bei den Auswertungen eigentlich gar nicht als großes Problem erwiesen. Laut der Statistik sind die Kosten für Heizöl um insgesamt neun Prozent gestiegen, dafür sind die Gaspreise um vier Prozent gesunken. In Deutschland liegt der Anteil der mit Gas heizenden Haushalte bei etwa 50 Prozent, mit Öl heizt nur etwa ein Viertel der Haushalte – daher halten sich der Anstieg beziehungsweise der Rückgang bei den Preisen insgesamt die Waage. Dies wird allerdings wohl in den kommenden Jahren anders sein. Laut der Auswertung steigen die Preise für Heizöl immer erst nachdem die Preise für Sprit & Co bereits gestiegen sind – dies spricht für einen relevanten Anstieg im kommenden Jahr.

Auch beim Gas gibt es schlechte Nachrichten: Vergleichsseiten berichten, dass mehrere Gasversorger die Preise für das laufende Jahr bereits angehoben haben, was auch in diesem Bereich für einen Preisanstieg spricht. Das Heizen sollte damit im Jahr 2019 bereits teurer sein, eine Trendwende für 2020 ist zudem nicht in Sicht.

Die Deutschen heizen so viel wie seit 2010 nicht mehr

Gerade manch ein Inhaber von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa, könnte von einem weiteren Anstieg der Energiekosten schwer getroffen werden. Wenn die Finanzen nicht allzu rosig sind, ist auch ein Kostenanstieg von fünf Prozent nicht zu vernachlässigen. Problematischer ist laut dem DIW aber nicht der Anstieg der Kosten für Gas und Heizöl, sondern primär der Anstieg der Heizkosten pro Quadratmeter. Im Jahr 2018 sind diese Gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um 13 Prozent gestiegen – primär, weil mehr und häufiger geheizt wurde. So stark wie im Jahr 2018 wurde zuletzt 2010 geheizt, was allerdings nicht komplett mit den Temperaturen korreliert.

Die Forscher vermuten, dass in den kommenden Jahren ein weiterer Anstieg der Heizkosten folgt, wenn die Deutschen nicht umsteuern. Gerade für ärmere Haushalte könnte ein weiterer Anstieg allerdings einer echter Katastrophe gleichkommen.


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