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13.11.2017

Hessen ist das neue Musterland bei der Zahl der Privatinsolvenzen

Die Musterländer beim Thema Privatinsolvenz befinden sich seit jeher im Süden der Republik. Die Problemkinder dagegen sind im Norden der Bundesrepublik angesiedelt. Das zeigt sich auch an den neuesten Zahlen zur Privatinsolvenz, die von der Auskunftei Bürgel veröffentlicht wurden. Überraschender Spitzenreiter ist dabei das Land Hessen und nicht etwa Bayern oder Baden-Württemberg.

Dass Verbraucher auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, kommt überall in der Republik vor. Sowohl im Norden als auch im Süden, sowohl im Westen als auch im Osten. Doch die Zahl der Privatinsolvenzen und auch die der überschuldeten Verbraucher unterscheidet sich dennoch. Teilweise sogar stark, wie die neue Statistik zur Zahl der Privatinsolvenzen beeindruckend zeigt. Im ersten Halbjahr 2017 gab es im „besten“ Bundesland weniger als die Hälfte an Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohner als im „schlechtesten“ Bundesland. Eine Statistik, die durchaus zu denken geben sollte. Besonders deshalb, weil beide Länder wirtschaftlich nicht so weit voneinander entfernt sind.

81 Insolvenzen pro 100.000 Einwohner in Bremen

Wenngleich die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland in den letzten Jahren stark gesunken ist, gibt es Gegenden, in denen die Zahlen noch immer bedenklich sind. Ein solches Beispiel ist Bremen im hohen Norden. Stellvertretend für einige andere problematische Länder im Norden der Republik, steht Bremen mit 81 Privatinsolvenzen auf je 100.000 Verbraucher ganz oben. Auf das Jahr gerechnet heißt das konkret: Mehr als 0,1 Prozent aller Bremer meldet jedes Jahr Privatinsolvenz an. Deutlich mehr Menschen sind überschuldet und setzen auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Konto ohne Schufa. Auch in anderen Bundesländern liegt die Quote auf das Jahr gerechnet bei mehr als 0,1 Prozent und damit bedenklich hoch – trotz der immer weiter fallenden Zahlen.

40 Insolvenzen pro 100.000 Einwohner in Hessen

Aus Hessen kommen dagegen besonders gute Nachrichten. Hier mussten von je 100.000 Einwohnern in der ersten Jahreshälfte 2017 nur 40 Privatinsolvenz anmelden. Das ist weniger als die Hälfte als in Bremen. Auf das Jahr gerechnet müssen in Hessen also nur 0,08 Prozent aller Verbraucher in die Privatinsolvenz. Das ist immer noch nicht wenig, aber deutlich besser als in vielen anderen Bundesländern. Interessant ist allerdings, dass Hessen in der Statistik sowohl Bayern als auch Baden-Württemberg überholt hat. Die beiden Bundesländer in Süden der Republik führen die Statistik seit Jahren im positiven Sinne an und haben immerzu besonders wenige Privatinsolvenzen. Doch während die Zahl in Hessen um mehr als 30 Prozent gesunken ist, gab es in den beiden süddeutschen Flächenländern nur einen leichten Rückgang. Auch auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung müssen in Bayern und Baden-Württemberg, genauso wie in Hessen, weiterhin viele Menschen setzen – trotz niedriger Privatinsolvenzzahlen und guter wirtschaftlicher Lage.

55 Insolvenzen pro 100.000 Einwohner im Bundesschnitt

Auch im Schnitt der Bundesrepublik ist eine gute Entwicklung zu erkennen. Von 100.000 Einwohnern mussten in der 1. Jahreshälfte nur noch 55 Privatinsolvenz anmelden, das entspricht nur 0,055 Prozent. Der Rückgang liegt auf den Bund gerechnet bei über 13 Prozent im Vergleich zur 1. Jahreshälfte 2016. Auf das Jahr gerechnet ist es sogar noch möglich, dass die Quote bei weniger als 0,1 Prozent liegen könnte. Das ist zwar unwahrscheinlich, wäre aber ein sehr gutes Zeichen. Schulden müssen eben nicht zwingend in die Privatinsolvenz führen.


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