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22.10.2018

Identitätsdiebstahl nimmt morbide Züge an

Das Thema Identitätsdiebstahl bleibt rund um die Schufa ein großes Problem. Falsche Daten sorgen immer wieder dafür, dass Menschen große Nachteile erleiden.

In den letzten Wochen und Monaten gab es erneut eine Vielzahl an wirklich kuriosen Fällen rund um Identitätsdiebstahl. Was ein wenig nach einem Science-Fiction Film klingt, ist in der Realität ein echtes Problem geworden. Dabei geht es in den wenigsten Fällen darum, dass Menschen mit einem falschen Fingerabdruck oder ähnlichem die Identität einer anderen Person annehmen – das wiederum ist wirklich eher Science-Fiction. Stattdessen geht es um ganz einfache Dinge des Lebens wie die Bonität. Denn im Internet einkaufen zu gehen und einfach einen anderen Namen anzugeben, ist so einfach wie nie zuvor – und führt immer wieder zu problematischen Situationen. Gerade rund um die Schufa werden Falschinformationen immer mehr zu einem Problem.

Einkaufen mit den Daten von verstorbenen Personen

Ein besonders morbider Fall macht in dieser Hinsicht aktuell die Runde. Ein bereits seit vier Jahren verstorbener Mann erhält eine Mahnung, die bei seiner Witwe landet. Er soll Handtaschen im Wert von 500 Euro bestellt haben – knapp vier Jahre nach seinem Tod. Nun ist genau das natürlich nicht möglich, weswegen zuerst geprüft wurde, ob eine andere Person aus der Familie möglicherweise auf aus Versehen auf den falschen Namen bestellt hat – dem war nicht so. Nach ausführlichen Ermittlungen der Polizei stellte sich dann schnell heraus: Es handelt sich um eine Betrugsmasche. Betrüger nutzen die Daten von Verstorbenen, um im Internet Dinge zu bestellen, die sie danach allerdings nie bezahlen, sondern sich stattdessen aus dem Staub machen. Die ausbleibende Zahlung bleibt dann an der verstorbenen Person hängen – ein morbider Betrug.

Identitätsdiebstahl kommt häufiger vor als man denkt

Doch wer in Deutschland mit einem Schufa-Eintrag zu kämpfen hat und deshalb auf ein Girokonto ohne Schufa setzen muss, kann auch in Lebenszeiten bereits mit dem Identitätsdiebstahl in Kontakt gekommen sein. Dies kommt nämlich deutlich häufiger vor, als die meisten Verbraucher denken. Die Polizei hat das Problem zwar bereits erkannt und bestimmte Ermittlungsgruppen gebildet, doch konkret lassen sich die meisten Fälle immer noch nicht aufklären, denn die Betrugsmuster ändern sich sehr schnell und die Betrüger sitzen meist im Ausland. Über Handlanger versuchen sie Bestellungen an Verbraucher abzufangen und dann schnell zu Geld zu machen. Auch Versandhändler wissen über diese Praxis, können meist aber wenig dagegen tun – außer auf Betrugsmuster zu reagieren, die sich aber wiederum schnell ändern oder eine Zahlung per Rechnung generell nicht zu erlauben.

Mahnungen und Schufa-Einträge für unbescholtene Bürger

Dass Menschen auf ein Girokonto ohne Schufa setzen müssen, obwohl sie nichts falsch gemacht haben, wird sich so schnell also wohl auch nicht ändern. Wenngleich die Aufklärung von Betrugsfällen zumindest für die Betroffenen meist recht schnell geht – etwa mit einer Löschung des jeweiligen Eintrags, bleibt der Identitätsdiebstahl doch dennoch ein relevantes Problem, das sich so schnell nicht in Luft auflösen wird. Auch wenn sich die negativen Schufa-Einträge wieder löschen lassen und die Mahnungen verfallen, bleibt für die Verbraucher doch meist ein großer Schock. Auch temporäre Nachteile rund um Finanzprodukte, bei der Wohnungssuche oder beim Abschluss eines Handyvertrages gibt es weiterhin.


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