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Im Saarland wird die Altersarmut immer problematischer

Die Situation im Saarland kann man zweifelsohne als prekär beschreiben. Die Arbeiterwohlfahrt schlägt nun auch in den Medien Alarm, denn die Altersarmut im Saarland wird immer größer. Ein Fünftel der Rentner im Saarland lebt nach Informationen der Awo Saar in akuter Armutsgefährdung. Ähnlich negativ sei die Entwicklung bei der Zahl der Privatinsolvenzen älterer Menschen. Ein Girokonto ohne Schufa ist keineswegs nur ein Produkt für Menschen im mittleren Alter oder Berufseinsteiger, die sich gerade an einem Berufseinstieg ohne Druck von Banken versuchen wollen. Vielmehr wird das Konto ohne Schufa auch für ältere Menschen immer wichtiger. Wie wichtig, das zeigen aktuellen Zahlen, die der Saarbrücker Zeitung vorliegen. So schlägt die Arbeiterwohlfahrt im Saarland Alarm, denn die Zahl der Menschen im hohen Alter, die von marginalen finanziellen Mitteln leben müssen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Von den Menschen, die 2013 im Saarland in Rente gegangen sind, mussten 80 Prozent aller Frauen von unter 750 Euro im Monat leben, bei den Männern waren es über 30 Prozent.

Fast jeder fünfte Rentner ist armutsgefährdet

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Wie wichtig eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa für die Ältesten in der Gesellschaft werden, zeigen besonders die Zahlen der Armutsgefährdet. Nach Informationen der Awo Saarland waren im Jahr 2014 18,2 Prozent der 245.000 Rentner im Saarland armutsgefährdet. Das sind über 40.000 Rentner, die ihr ganzes Leben gearbeitet oder Kinder groß gezogen haben und nun trotzdem mit starken finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Ein Girokonto ohne Schufa ist hier zwar oft eine gute Lösung, um über die Runden zu kommen, doch das Problem liegt noch tiefer. Weder die Politik noch sonst jemand wünscht sich, dass Rentner sich beim Seniorentreff nicht einmal eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen leisten können.

Durchschnittlich weniger als 1.000 Euro Rente

Die Probleme sieht die Arbeiterwohlfahrt Saarland allen voran in den geringen Renten, die seit Jahren kaum angestiegen sind. Im Durchschnitt erhalten Männer aktuell 999 Euro Rente, während Frauen mit nur 442 Euro im Monat auskommen müssen. Bei einem genaueren Blick auf diese Zahlen zeigt sich, dass mehr als die Hälfte aller Frauen im gehobenen Alter mit weniger als 500 Euro im Monat auskommen muss. Da hilft oft auch die Witwenrente nicht, denn diese beträgt nach altem Recht 60 Prozent der Rente des Mannes und nach neuem Recht sogar nur noch 55 Prozent der früheren Rente des Mannes. Davon können viele Frauen, die ihr Leben der Erziehung von Kindern und der Versorgung  der Familie gewidmet haben, schlichtweg nicht leben.

Initiativen gegen Altersarmut sind zwingend erforderlich

Dass die Awo Saarland sich entschlossen hat, eine Kampagne gegen Altersarmut zu starten, passt da perfekt ins Bild. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich mit Arbeitergebern zusammengeschlossen, um auf die Schwierigkeiten aufmerksam zu machen und an die Jüngeren zu appellieren, besser fürs Alter vorzusorgen. Das Problem existiert nämlich nicht nur in Saarland, sondern überall in Deutschland. Egal in welches Bundesland man blickt, immer mehr Ältere melden Privatinsolvenz an oder kämpfen mit einer geringen Rente. Ein Girokonto ohne Schufa kann hier oft helfen, doch die Wunschlösung ist Armut im Alter zweifelsohne dennoch nicht.

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