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04.11.2016

Immer mehr Flüchtlinge kämpfen mit Schulden

Wenn es um die Flüchtlingskrise geht, denken die meisten Verbraucher nur an die Ausgaben des Staates. Doch echte Überschuldung ist mittlerweile eher bei Flüchtlingen selbst zu einem Problem geworden. Es kommt immer häufiger vor, dass Flüchtlinge schon nach kurzer Zeit in die Überschuldung abrutschen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wer nach Deutschland kommt, um ein besseres Leben zu finden, will sicherlich nicht in der Überschuldung landen. Und dennoch kommt es immer häufiger vor, dass auch Flüchtlinge auf Produkte wie das Girokonto ohne Schufa angewiesen sind. Das liegt allerdings keineswegs darum, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Geld zusammenzuhalten. Vielmehr ist die Sprachbarriere gepaart mit dem Betrugssinn einiger Menschen entscheidend für die Miesere. So kommt es immer häufiger vor, dass Flüchtlinge bei der Suche nach einem Job oder einer Bleibe auf Betrüger reinfallen. Diese ziehen ihnen das Geld aus der Tasche oder binden sie sogar vertraglich an Zahlungen. Einen Ausweg gibt es für viele Flüchtlinge nicht.

Hilfesuchende werden eiskalt ausgenutzt

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Problematisch ist das auch deshalb, weil Flüchtlinge vielfach keine Ahnung haben, wie sie sich bei einer Überschuldung Hilfe suchen können. Sie haben nicht einmal die Möglichkeit auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa zu setzen, weil es ihnen am Internetzugriff fehlt. Doch das scheint viele Betrüger nicht zu interessieren. Sie lassen sich von den Menschen, die Hilfe am nötigsten haben, bezahlen – oft ohne Gegenleistung. Dabei geht es zum Beispiel um die Vermittlung von Wohnungen oder Arbeitsplätzen. Doch Zahlungen von ein paar hundert Euro sind gar nicht so entscheidend. Viel problematischer sind betrügerische Verträge, in die Flüchtlinge ohne ausreichende Deutschkenntnisse gezwungen werden. Unterschreiben sie erstmal, gibt es oft kaum mehr einen Ausweg aus der finanziellen Miesere. Einen Rechtsanwalt können sich viele Flüchtlinge schlichtweg nicht leisten.

Überschuldung nach kürzester Zeit

Das Problem ist zudem, dass die Flüchtlinge gar nicht erst dafür arbeiten könnten, ihre Schulden wieder in den Griff zu bekommen. Meist fehlt es schon an einer Arbeitserlaubnis. Das führt dann wiederum dazu, dass die Flüchtlinge kaum eine Chance haben, in Deutschland wieder auf die Beine zu kommen. Doch es wird noch schlimmer: Immer häufiger kommt es auch vor, dass Flüchtlinge auf Grund ihrer finanziellen Misere und ausweglosen Situation straffällig werden. Die pure Not zwingt sie zu diesem Verhalten. Das liegt auch daran, dass die meisten Flüchtlinge das Konzept einer Schuldnerberatung nicht kennen und nicht wissen, dass sie auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzen können. Die existierenden Hilfsangebote können sie auf Grund mangelnder Sprach- und Kulturkenntnisse entsprechend gar nicht erst in Anspruch nehmen.

Betrügerische Masche spricht sich langsam rum

Doch es ist immerhin Besserung in Sicht. Es spricht sich langsam herum, dass Betrüger unterwegs sind, die Flüchtlinge auszunutzen versuchen. Dadurch könnte es gegebenenfalls zu weniger Betrugsfällen kommen. Garantiert ist das natürlich nicht. Dadurch, dass die Situation mittlerweile aber auch auf dem Radar von Beratungsstellen ist, wird vielen Flüchtlingen auch proaktiv Hilfe angeboten. Das macht es möglich, dass die Flüchtlinge einen Ausweg aus ihrer Situation finden. So haben sie möglicherweise auch eine zweite Chance auf einen Neustart in Deutschland.

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