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02.09.2019

Immer mehr Haushalte von Armut betroffen

Von Armut sind in Deutschland mehr als 16 Prozent der Haushalte bedroht – besonders stark ist die Gefährdung in einigen Bundesländern und bei Alleinerziehenden.

Armutsgefährdung ist ein Thema über das bei den anhaltend guten Wirtschaftsdaten nur selten gesprochen wird. Dabei ist Armut weiterhin ein mehr als aktuelles Thema wie Daten zeigen, die dem Statistikbundesamt vorliegt. Laut Destatis liegt die Zahl der von Armut gefährdeten Verbrauchern in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) bei 17,5 Prozent, in den sogenannten alten Bundesländern (ohne Berlin) bei 15 Prozent. Im Schnitt ist damit knapp jeder achte Deutsche von Armut bedroht. Wer ist besonders stark betroffen?

Besonders hohe Gefährdung in Bremen & Mecklenburg-Vorpommern

Die größte Armutsgefährdung gibt es laut der Statistik in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Gerade Bremen sollte dabei nicht überraschen, denn in dem Stadtstaat gibt es auch besonders viele überschuldete Verbraucher sowie Betroffene von einer Privatinsolvenz. Die Zahl der armutsgefährdeten Einwohner in Bremen liegt bei erschreckenden 22,7 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 20,9 Prozent der Menschen. Die starke Abweichung vom Schnitt in Deutschland zeigt auch gut, dass die Armutsgefährdung mit vielen anderen Kennzahlen verbunden ist – etwa der Arbeitslosenquote oder den durchschnittlichen Löhnen in einem Bundesland.

Bayern und Baden-Württemberg (wie immer) Spitzenreiter

In Bayern und Baden-Württemberg sind die Zahlen in Hinblick auf die Zahl der Privatinsolvenzen oder von Überschuldung betroffenen Verbrauchern traditionell niedrig. Hier müssen auch vergleichsweise wenig Verbraucher auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa oder einer Schuldnerberatung setzen. Da überrascht zugleich auch nicht, dass in beiden Bundesländern auch eher wenige Verbraucher mit einer Armutsgefährdung zurechtkommen müssen. Konkret sind es in Bayern gerade einmal 11,7 Prozent der Einwohner, in Baden-Württemberg 11,9 Prozent. Damit sind nur etwa halb so viele Verbraucher von Armut gefährdet wie in Bremen.

Alleinerziehende müssen besonders viel Angst vor Armut haben

Besonders groß ist die Gefahr von Armut allerdings für eine ganz bestimmte Gruppe, nämlich Alleinerziehende. In den alten Bundesländern sind laut der Statistik 40,4 Prozent der Alleinerziehenden-Haushalte von möglicher Armut betroffen, in den neuen Bundesländern sind es mit 44,5 Prozent sogar noch mehr. In Mecklenburg-Vorpommern ist mehr als jeder zweite Haushalt mit einem alleinerziehenden Elternteil armutsgefährdet (56,9 Prozent). Die Zahlen zeigen gut, dass das Thema Armut deutlich präsenter ist, als man annehmen mag. Wenn in manchen Bundesländern fast jeder vierte Einwohner von Armut betroffen ist, kann man zweifelsfrei nicht von einer hinnehmbaren Situation sprechen. Wirkliche Maßnahmen zur Armutsbekämpfung wurden in Deutschland dennoch noch nicht ergriffen – obwohl die Zahlen zur Armutsgefährdung immer weiter steigen.


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