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In Österreich steht die Privatinsolvenz nicht jedem offen

Mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung hat man meist gute Chancen, die Schulden hinter sich zu lassen. Doch auch wenn man das nicht schafft, steht einem in Deutschland im Normalfall die Privatinsolvenz offen. In Österreich ist die Situation komplizierter, hier müssen Verbraucher bestimmte Bedingungen erfüllen, um überhaupt Privatinsolvenz anmelden zu können. Ein Girokonto ohne Schufa ist eine große Hilfe, wenn es finanziell einmal nicht mehr so gut läuft. Dank der eingebauten Schuldenbremse hat man beste Chancen, die Ausgaben in den Griff zu bekommen und die eigenen Finanzen wieder zu regeln. Doch auch wenn das nicht funktioniert, steht einem mit der Privatinsolvenz noch ein anderer Weg offen. Dieses Insolvenzverfahren kann in Deutschland fast jeder antreten, wenn nicht etwa eine Straftat ursächlich für die finanziellen Probleme ist. Der Weg zur Privatinsolvenz über einen vorherigen Einigungsversuch mit den Gläubigern, den Gang zum Insolvenzgericht und einem weiteren Einigungsversuch unter Druck des Gerichts ist zwar steinig, doch mit der Privatinsolvenz hat man am Ende ein Verfahren, durch das man innerhalb von maximal sechs Jahren komplett schuldenfrei werden kann.

Die Privatinsolvenz existiert nicht überall

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Doch nicht überall auf der Welt steht das Privatinsolvenzverfahren so vielen Menschen offen wie in Deutschland. Während man sich hier auf ein altbewährtes System aus Schuldnerberatungen, Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa und eben dem Privatinsolvenzverfahren verlassen kann, sind Schulden in anderen Ländern ein noch viel größeres Problem. Nicht nur muss man in vielen Ländern auf hilfreiche Produkte wie das Girokonto ohne Schufa verzichten, man muss darüber hinaus mit qualitativ meist deutlich schlechteren Schuldenberatungsstellen zurechtkommen. Zu alledem kommt auch noch hinzu, dass es die Privatinsolvenz als solche in vielen Ländern überhaupt nicht gibt. Der einzige Weg die Schulden in diesen Ländern wieder in den Griff zu bekommen, ist eine vollständige Rückzahlung dieser. Ansonsten lebt man sein restliches Leben mit Schulden.

Das Verfahren in Österreich ist problematisch

Doch auch im deutschen Nachbarland Österreich ist die Privatinsolvenz schon nicht wie hierzulande. Das Verfahren per se ist zwar nicht problematischer und dauert auch nur minimal länger (sieben statt maximal sechs Jahren). Doch das große Problem der Privatinsolvenz in Österreich ist ein anderes: Sie steht nicht allen Schuldnern offen. Während in Deutschland grundsätzlich fast nur Straftäter (sofern die Straftat mit den Schulden in Zusammenhang steht) ausgeschlossen sind, steht die Insolvenz in Österreich auch all denjenigen, die nicht mindestens zehn Prozent der Schulden begleichen können, nicht offen. Das bedeutet konkret, dass all diejenigen ausgeschlossen sind, die kein vernünftiges Einkommen haben oder deren Schulden schlichtweg zu hoch sind.

Selbstständige bleiben in Österreich auf der Strecke

Betroffen sind davon allen voran Selbstständige, die mit ihrer Unternehmung gescheitert sind. Dadurch, dass zehn Prozent der Schulden zurückgezahlt werden müssen und die Überschuldung aus einer Unternehmensinsolvenz teilweise in Millionenhöhe sind, fällt eine Privatinsolvenz für viele gescheiterte Unternehmer flach. Einzig dann, wenn man durch einen guten neuen Job eine Rückzahlung von zehn Prozent der Gesamtschulden erreichen kann, steht einem das Verfahren offen. Das ist ein enormes Problem, denn diese strikte Regelung sorgt dafür, dass es schon allgemein weniger Unternehmensgründungen gibt. Hier besteht definitiv Nachholbedarf, den die Politik in Österreich aber bisher nicht erkannt hat.

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