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In Rheinland-Pfalz sind die Schulden besonders hoch

Finanzielle Probleme spielen in allen Bundesländern eine relevante Rolle – besonders allerdings in Rheinland-Pfalz, denn hier sind die Schulden besonders hoch.

Auch wenn die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland seit Jahren sinkt, spielen die finanziellen Probleme hierzulande auch weiterhin eine große Rolle. Das gilt besonders für die sogenannte Überschuldung, die dann vorliegt, wenn Verbraucher ihre Schulden nicht mehr unter Kontrolle haben. Eine Überschuldung liegt etwa dann vor, wenn die Schulden insgesamt so hoch sind, dass eine Abzahlung mit den regelmäßigen Einnahmen nicht mehr möglich ist. Wer in einer solchen Situation ist, sollte sich unbedingt Hilfe suchen – beispielsweise durch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung.  Wer überschuldet ist, muss am Ende nicht zwingend in die Privatinsolvenz, doch unterschätzen sollte man die Situation dennoch nicht.

Große Unterschiede zwischen den Bundesländern

Wenn es um Schulden geht, ist Deutschland wesentlich weniger „gleich“ als viele denken. In manchen Bundesländern müssen deutlich mehr Menschen eine Privatinsolvenz anmelden, in manchen ist die Zahl der Überschuldeten signifikant höher. Natürlich geht es hierbei nicht um absolute Zahlen, sondern um die Zahl der Überschuldeten pro 1.000 Einwohner. Besonders schwierig ist die Situation hier in vielen Stadtstaaten, aber auch in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein. Doch auch andere Bundesländer kämpfen mit Problemen. In Rheinland-Pflanz sind zwar weniger Verbraucher betroffen als anderswo, dafür sind hier die Schulden im Schnitt am höchsten. Betroffene haben im Schnitt einen enormen Schuldenberg von 37.518 Euro – das entspricht dem 35-fachen des durchschnittlichen Monatseinkommens der betroffenen Schuldner.

Wirtschaftliche Situation und Schulden korrelieren nur teilweise

Wer nun denkt, dass gemeinhin die Bundesländer, die wirtschaftlich schwächer dastehen, besonders betroffen sind, liegt mit dieser Einschätzung daneben. Die wirtschaftliche Situation in einem Bundesland hängt nur sehr bedingt mit der Zahl der Schuldner und der Höhe der Schulden derer zusammen. Ein gutes Beispiel ist auch hier der Schuldenberg von überschuldeteten Verbrauchern. In Rheinland-Pflanz müssen Betroffene im Schnitt das 35-fache ihres durchschnittlichen Monatseinkommens abstottern, im wirtschaftlich deutlich schwächeren Mecklenburg-Vorpommern ist es nur das 23-fache des Monatseinkommens. Die Gründe hierfür liegen in einem unterschiedlichen Risiko- und Ausgabeverhalten der Verbraucher. Generell zeigt sich, dass in westlichen Bundesländern im Schnitt eine höhere Verschuldung im Verhältnis zum Einkommen vorliegt. Auch die absoluten Zahlen sind entsprechend höher, denn die Gehälter sind in Bundesländern wie Rheinland-Pflanz oder Nordrhein-Westfalen im Schnitt höher als in den ostdeutschen Bundesländern.

Arbeitslosigkeit stürzt Verbraucher am häufigsten in die Überschuldung

Entgegen der Annahme, dass Schulden hauptsächlich mit dem Einkommen zusammenhängen, ist das Verhältnis sogar vergleichsweise gering. Schuldnerberater verweisen darauf, dass auch Geringverdiener nur selten in die Überschuldung abrutschen, weil sie zu viel ausgeben. Vielmehr führt meist die Arbeitslosigkeit und die dadurch veränderte finanzielle Situation dazu, dass Menschen auf einmal mit Schulden zu kämpfen haben und in die Überschuldung abrutschen. Wenn Verbraucher auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, ist also meistens ein Schicksalsschlag dafür verantwortlich. Dennoch handelt es sich um den richtigen Schritt, denn auch wenn die Überschuldung in einigen Fällen im Verhältnis zum monatlichen Einkommen sehr hoch ist, gibt es meist doch eine Lösung für die Problematik – unabhängig davon, in welchem Bundesland man selbst zuhause ist. 


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