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In welchem Alter bekomme ich am einfachsten einen Kredit?

Wie alt muss man sein, um einen Kredit abzuschließen? Diese Frage stellen sich Verbraucher in Deutschland immer wieder. Doch was ist die richtige Antwort?

Nicht jeder kann in Deutschland einfach an einen Kredit kommen. Teilweise ist es die Schufa, die im Weg steht, teilweise sind es aber auch ganz andere Gründe. Zwar lässt sich nur schwer konkret sagen, wie die Kreditvergabe funktioniert, weil alle Institute in dieser Hinsicht unterschiedlich vorgehen. Doch grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Kreditvergabe in Deutschland an einige Kriterien gebunden ist. Wichtig sind beispielsweise das Gehalt, die Bonität, die familiäre Situation, aber eben auch das Alter. Doch wie alt muss man nun konkret sein, um einen Kredit zu bekommen?

Schufa wertet junge Verbraucher negativer

Gerade junge Verbraucher müssen in Deutschland nämlich damit zurechtkommen, dass ihre Bonität meist schlechter ausfällt als bei älteren Menschen. Dies ist, so haben es Recherchen von Open Schufa herausgefunden, auch bei ansonsten komplett gleichen Merkmalen der Fall. Die Logik dahinter liegt vermutlich darin, dass die Schufa Verbraucher mit einem jungen Alter schlichtweg noch nicht so gut kennt wie ältere. Auch Banken greifen diese Logik entsprechend auf und vergeben einem jungen Menschen mit entsprechend nicht idealer Bonität auch keinen Kredit. Zu wenige Informationen sind selbst in Zeiten des Datenschutzes eben nicht immer gut. Die große Schufa-Studie von Open Schufa zeigt nämlich auch: Je weniger die Schufa über einen Verbraucher weiß, desto schlechter ist im Schnitt die Bonität. Auch dem liegt dieselbe Logik wie beim Alter zugrunde.

Auch ältere Menschen kommen schwerer an einen Kredit

Zwar müssen ältere Menschen im Vergleich deutlich seltenerer auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzen, um an ein attraktives Girokonto zu kommen, weil sie im Schnitt nur selten Probleme mit der Bonität haben. Doch hier ergibt sich ein weiteres Problem: Die Kreditvergabe in Deutschland ist auf Grund europaweiterer Regeln meist ans Einkommen gebunden. Wenn ein Rentner mit großem Vermögen, etwa in Immobilien, einen Kredit beantragt, hat er meist schlechte Chancen. Warum? Weil die Bank als Grundlage für einen Kredit allen voran auf das Gehalt blicken muss und dies ist bei Rentnern im Schnitt nun einmal nicht so hoch. Dazu kommt immer das Problem, dass die Banken bei älteren Verbrauchern nicht sicher sein können, dass eine Rückzahlung noch zu Lebzeiten erfolgt. Deshalb gibt es in Deutschland seit jeher weniger Kredite für Menschen im hohen Alter. So zeigt sich auch schon ein gutes Bild, wann man idealerweise an einen Kredit kommt.

Kohorte mit der höchsten Überschuldungsquote bekommt Kredite

Kurioserweise kommen genau diejenigen am einfachsten an einen Kredit, die im Schnitt am häufigsten mit einer Überschuldung zu tun haben – die Menschen zwischen 30 und 45 Jahren. Über 15 Prozent der Deutschen in diesem Alter haben mit einer Überschuldung zu kämpfen. Dennoch erhalten die Verbraucher im mittleren Alter mit Abstand am häufigsten und einfachsten einen Kredit. Das klingt im ersten Moment nach einer kruden Logik, doch der Zusammenhang ist eben genau anders herum. Die Gruppe der 30 bis 45 Jahre alten Menschen hat eben deshalb am häufigsten mit einer Überschuldung zu kämpfen, weil sie am häufigsten Kredite bekommen – es gibt eben kein richtiges Alter für Kredite, denn gefährlich sind diese immer.


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