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23.10.2015

Inkassounternehmen stellen sich bei außergerichtlichen Einigungen quer

Wer auf ein Konto ohne Schufa setzt, der hat meist eine Schuldenvergangenheit hinter sich. Oft ist auch eine Privatinsolvenz im Spiel. Eben jene ließe sich allerdings oft verhindern, wenn da nicht die vielen Inkassounternehmen wären, die an allem anderen interessiert sind als einer Einigung. Es geht für die Unternehmen ums Geld – ein großes Problem. Wer auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa setzt, dem wird meist vorgeschlagen, eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern anzustreben. Zuallererst kann man das komplett allein machen. Das bedeutet, man setzt sich mit seinen Gläubigern auseinander und erklärt, dass man auf ein Konto ohne Schufa setzt und plant, die Schulden über einen festgelegten Zeitraum komplett oder zumindest zu großen Teilen zurückzuzahlen. Kann man sich so mit seinen Gläubigern einigen, muss man nicht einmal eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchen. Das Problem nur: Ohne professionelle Hilfe klappt eine außergerichtliche Einigung nur sehr selten, denn Gläubigern fehlt zumeist das Vertrauen in das, was die Schuldner von sich geben.

Inkassounternehmen stellen sich quer

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Grundsätzlich ist eine Einigung deutlich realistischer, wenn man sich zuvor Hilfe sucht. Dazu zählen einerseits Produkte wie das Konto ohne Schufa und andererseits Schuldnerberatungsstellen. Besonders letztere haben meist enorme Erfahrungen mit Fällen von verschuldeten Personen, die eine außergerichtliche Einigung anstreben. Entsprechend kennen die meisten Berater auch ein paar Kniffe, wie man eine außergerichtliche Einigung eher erreichen kann. Deshalb klappen außergerichtliche Einigungen meistens dann, wenn sich eine Schuldnerberatungsstelle einschaltet und einen klaren Plan vorlegt, wie der Schuldner das Geld zurückzahlt und die Gläubiger das Geld zurückbekommen. Doch auch hier gibt es Hindernisse, denn viele Inkassounternehmen sträuben sich, eine Einigung einzugehen. Zu groß ist für sie der eigene finanzielle Schaden.

Beharren auf volle Rückerstattung

Das Problem für die Inkassounternehmen ist schnell erklärt: Sie vertreten die Forderung eines Gläubigers, der bereits für das Abtreten der Forderung bezahlt wurde oder im Falle einer außergerichtlichen Einigung einen großen Teil seines Anteils zurückerhält. Für das Inkassounternehmen bleibt dagegen meist bei einer außergerichtlichen Einigung fast gar nichts hängen. Meistens holen Inkassounternehmen bei einer solchen Einigung gerade mal die eigenen Kosten wieder rein. Geld verdienen können die Firmen nicht, wenn die Forderung nicht komplett oder zumindest nahezu komplett bedient wird. Auch deshalb ist es für Inkassounternehmen vollkommen unattraktiv, eine außergerichtliche Einigung einzugehen. Das Problem nur: Eigentlich gibt es für die Firmen meist keine Alternative zur außergerichtlichen Einigung, denn bei einer Privatinsolvenz kriegen sie oft noch viel weniger. Eine verzwickte Situation, die oft das Gericht lösen muss.

Gerichtliche Einigung als letzte Lösung

So kann ein Gericht eine Einigung erzwingen, wenn sich ein Schuldner mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung einigen will. Voraussetzung dafür ist, dass mehr als die Hälfte aller Schuldner der Einigung zustimmt. Stellen sich dann eines oder wenige Inkassounternehmen quer, kann das Gericht sie überstimmen. Die Einigung tritt dann in Kraft – unabhängig davon, ob die Inkassounternehmen sie akzeptieren. Gelingt auch diese Einigung nicht, muss der Schuldner den schweren Weg in die Privatinsolvenz antreten. Ein Konto ohne Schufa kann zwar auch in dieser helfen, dennoch ist die Insolvenz meist die deutlich unangenehmere Situation als eine (außer-)gerichtliche Einigung. Das gilt übrigens auch für die Gläubiger, die im Rahmen einer Privatinsolvenz meist deutlich weniger bekommen. Erstaunlich, dass die Einigungen trotzdem gar so selten klappen – Inkassounternehmen haben daran sicherlich einen großen Anteil.

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