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IT-Sicherheit spielt zunehmend wichtige Rolle

Komplexe Systeme und Computer spielen im Leben eine immer wichtige Rolle. Auch beim Thema Bonität ist das der Fall – mit unklaren Folgen.

IT-Experten kritisieren schon seit vielen Jahren, dass Daten in vielen Fällen zu schlecht oder überhaupt nicht geschützt werden. Das wiederum führe dazu, dass die Daten zu bestimmten Zwecken missbraucht werden können, heißt es weiter. Dieser Logik haben sich mittlerweile die meisten Menschen angeschlossen und auch die Politik hat reagiert. In Deutschland und der gesamten Europäischen Union gelten beispielsweise seit Mitte dieses Jahres deutlich strengere Vorschriften rund um den Datenschutz. Doch IT-Experten sind immer noch nicht glücklich, denn es gibt weiterhin Systeme, die rein durch die Nutzung von Daten funktionieren. Das per se ist zwar noch kein Problem, doch eine missbräuchliche Verwendung der Daten und ein Prozess, bei dem der Mensch kaum mehr eine Rolle spielt, können gravierende Folgen haben.

Geringer Datenschutz in vielen Ländern

Während Verbraucher in Deutschland rund um die Schufa und in einigen anderen Fällen über einen zu laxen Schutz der Daten klagen, gibt es immerhin einen Ausweg: Bei der Schufa etwa das Girokonto ohne Schufa. Doch in anderen Ländern steht es um den Datenschutz deutlich schlechter, denn hier können Verbraucher ihre Daten häufig gar nicht schützen (lassen). Gerade in ärmeren Ländern auf der südlichen Erdhalbkugel spielt der Datenschutz in den meisten Fällen gar keine Rolle, was verschiedene Firmen ausnützen, um die Daten der Menschen durch verschiedene Computersysteme besser einschätzen zu können. Die Erkenntnisse könnten mittelfristig auch anderswo helfen, bestimmte Profile für Menschen zu erstellen und damit nicht nur die vergangenen Schritte zu verfolgen, sondern auch die Zukunft einer jeden Person einzuschätzen.

Computer bestimmen über das Leben

IT-Experten sehen dabei besonders das Problem, dass Menschen in bestimmten Prozessen bald komplett ausgeklammert werden könnten. Das beste Beispiel ist hier schon heute die Schufa, denn wer eine Bonitätsanfrage stellt, der erhält im Prinzip eine Auswertung die rein auf Grund von einem Algorithmus, also einer Computerkalkulation, erstellt wurde. In einigen Fällen kommen ganze Auskünfte rein auf Basis von sogenannten KI-Daten zustande. Das heißt konkret, dass der Mensch und teilweise sogar sein Verhalten komplett ausgeklammert wird. Das führt auch dazu, dass manch einer auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, um überhaupt an ein Girokonto zu kommen, obwohl die Person sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Zwar sollten künstliche Intelligenz und Computerprogramme weniger Fehler machen als Menschen, Experten bezweifeln aber gerade das und sehen eine große Gefahr von Prozessen, bei denen der Mensch keine Rolle mehr spielt.

Datensammeln soll weiter erschwert werden

Im Diskurs um IT-Sicherheit und Datenschutz ist auch die Politik gefragt. In der Europäischen Union reagiert sie sogar überraschend stringent, denn nach der DSGVO soll schon 2019 ein weiteres Datenschutzgesetz folgen, dass Verbrauchern noch mehr Rechte einräumen soll. Zwar gibt es wie immer viel Lobbyarbeit gegen die Umsetzung, doch vermutlich dürften Verbraucher sich darüber freuen, dass ihre Daten nicht mehr einfach für bestimmte Zwecke verwendet werden können. Eine Folge könnte sein, dass Computerprogramme allein weniger Einfluss haben und mehr menschliche Kontrolle notwendig wird – gerade rund um Themen wie die Schufa wäre das sehr wichtig, um Fehler im System auszumerzen.


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