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Jeder sechste Berliner ist von Armut bedroht

Die Armutsgefährdung in Berlin ist so hoch wie nie zuvor. Woran liegt das und wo ist die Armut ein besonders großes Problem?

Die Hauptstadt boomt in den letzten Jahren wie kaum eine andere Metropole in Deutschland. Doch was haben die Bürger davon? Scheinbar gar nicht einmal so viel, denn die Armutsgefährdung für Menschen in Berlin wächst in den letzten Jahren immer weiter. Von den 16 Bundesländern schneidet Berlin in dieser Hinsicht sogar mitunter am Schlechtesten ab, die Landeshauptstadt liegt sogar auf dem viertletzten Platz. Das heißt konkret: In Berlin sind besonders viele Menschen armutsgefährdet, der Anteil liegt bei 16,5 Prozent.

Jeder sechste Berliner ist von Armut bedroht

Die Statistik zur Armut ist Teil des Sozialberichts, der für Berlin & Brandenburg in Potsdam vorgelegt wurde. Dabei wird die Armut nach dem folgenden Modell berechnet: Alle Verbraucher, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung haben, gelten als arm – andere Umstände wie die Kosten für den Lebensunterhalt werden nicht in Betracht gezogen. Der Schwellenwert lag in Berlin bei 1.004 Euro und damit leicht unter dem Bundesschnitt (1.035 Euro). Alle Verbraucher, die ein geringeres Einkommen als dieses erhalten, gelten dem Bericht zu Folge als arm. In Berlin ist das knapp jeder sechste Bürger, mehr sind es nur in drei anderen Bundesländern.

Krasse Differenz zwischen Brandenburg und Berlin

Interessant ist auch die Differenz zwischen Brandenburg und Berlin, denn der Flächenstaat in Ostdeutschland umschließt Berlin gänzlich. Armut ist hier allerdings deutlich weniger ein Thema als in Berlin. Im Gegenteil, Brandenburg liegt sogar auf dem dritten Rang der Statistik. Nur in Bayern (11,7 Prozent) und Baden-Württemberg (11,9 Prozent) sind weniger Menschen von Armut bedroht wie in Brandenburg (15,2 Prozent). Das liegt nicht nur daran, dass die Einkommensschwelle durch das insgesamt geringere Durchschnittseinkommen mit 986 Euro etwas niedriger liegt als anderswo. Vielmehr zeigt sich, dass in Brandenburg weniger Menschen in prekären Situationen leben und dadurch etwa auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa angewiesen sind.

Situation in Berlin tatsächlich wohl noch problematischer

Experten allerdings schätzen die Lage in Berlin noch weitaus problematischer ein, als es die Statistik zu zeigen vermag. Das liegt daran, dass die Lebens- und besonders Mietkosten in der Hauptstadt in den letzten Jahren sehr stark gestiegen sind. Die Löhne liegen gleichzeitig allerdings deutlich niedriger als in anderen Bundesländern, wodurch sich auf einer anderen Betrachtungsebene ein noch größeres Problem zeigt. Am größten sind die Probleme dabei in Neukölln (Armutsgefährdung von 27,4 Prozent) und Spandau (24,2 Prozent) – dass die Mieten auch in diesen beiden Stadtteilen stark anziehen, zeigt gut, wie problematisch die Situation ist.


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