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Jeder vierte Jugendliche hat eine geringe finanzielle Bildung

Mit den Finanzen beschäftigen sich die Deutschen seit jeher ungern – bei Jugendlichen ist der Trend allerdings noch krasser. Das kann zu einem Problem werden.

Schuldnerberatungen hatten in den letzten Jahren immer häufiger mit jungen Menschen zu tun. Gerade Jugendliche waren früher nur selten von Schulden betroffen, sind es heutzutage aber immer öfter. Die Gründe hierfür sind vielfältig, finden sich allerdings häufig in den Verlockungen der Konsumgesellschaft. Doch, dass die jungen Menschen immer öfter mit Schulden zu tun hat, hängt scheinbar auch mit einem signifikanten Desinteresse zusammen. Wie neue Statistiken zeigen, beschäftigen sich die allerwenigsten Jugendlichen in Deutschland mit dem Thema Finanzen. Laut einer Forsa-Umfrage weiß etwa jeder fünfte Jugendliche hierzulande nichts über Finanzen – weder über die Geldanlage noch über Schulden. Die finanzielle Bildung ist damit historisch schlecht.

Fehlende finanzielle Bildung als großes Problem

Experten und Schuldnerberatungen halten diese Entwicklung für bedenklich, denn die fehlende finanzielle Bildung kann ein signifikantes Problem sein. Immer wieder kommt es vor, dass junge Menschen mit Schulden zu kämpfen haben, weil sie sich schlichtweg nie mit ihren Finanzen beschäftigt haben. Es kommt sogar immer wieder vor, dass Jugendliche erst nach vielen Monaten merken, dass sie überhaupt mit Schulden zu kämpfen haben – zuvor wurde einfach kein Blick auf das Konto oder sogar die eingehende Post geworfen. Manchen jungen Menschen scheinen die Finanzen so egal, dass nicht einmal Rechnungen oder Mahnungen geöffnet werden oder der Kontostand unregelmäßig geprüft wird. Dieser negative Trend führt auch dazu, dass es immer wieder vorkommt, dass auch junge Menschen auf einmal auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, um ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Jugendliche möchten mehr über Finanzen lernen

Dass sich der Trend zu weniger finanzieller Bildung umkehren lassen könnte, zeigt die Statistik allerdings auch. Konkret gaben in der Umfrage nämlich viele junge Menschen an, dass sie gerne mehr über Finanzen lernen würde. Das bringt auch das Schulfach Wirtschaft, teilweise auch Finanzen genannt, wieder auf den Plan. In einigen Bundesländern und einigen Schularten gibt es dieses Fach bereits. Schüler lernen hier Grundsätzliches über Schulden, Einkommen, Anlage, die Aktienmärkte und das allgemeine Finanzsystem. Da es sich allerdings um kein deutschlandweit gelehrtes Schulfach handelt, kommt nur ein Bruchteil der jungen Gesamtbevölkerung wirklich in den Genuss einer guten finanziellen Bildung in jungen Jahren – mittlerweile zeigt sich allerdings immer häufiger, dass dies ein echtes Problem ist.

Finanzielle Bildung liegt auch an den Eltern

Dass eine politische Lösung allerdings maximal eine Ergänzung sein kann, wollen Experten allerdings ebenfalls betont wissen. Rund um die Diskussionen zur finanziellen Bildung von Jugendlichen wird immer wieder betont, dass der wichtigste Teil der finanziellen Bildung im Elternhaus erfolgen muss. Auch die Statistik zeigt dies gut, denn wenn Kinder aus Familien mit finanziellen Schwierigkeiten kommen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch selbst irgendwann Schulden haben, deutlich größer. Wer dagegen aus einem Elternhaus mit guter finanzieller Gesamtsituation kommt, hat selten mit Schulden zu kämpfen – vermutlich auch, weil das Thema Finanzen zuhause ganz anders vermittelt wurde. Bleibt am Ende eine Frage: Kann der Staat dafür sorgen, dass auch die weniger glücklichen Kinder in Zukunft eine gute finanzielle Bildung erhalten?


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