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Kaum geschützt durch die Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung sollte eigentlich dann helfen, wenn Verbraucher es am meisten brauchen – doch bei Selbstständigen ist das nicht der Fall.

Das Coronavirus hat dafür gesorgt, dass zahlreiche Verbraucher in Deutschland ihren Job verloren haben. Doch man blickt dabei gerne immer nur auf die deutlich größere Gruppe der Arbeitnehmer und lässt die Selbstständigen ein wenig links liegen. Doch genau das ist ein Problem, denn die Selbstständigen machen in Deutschland immerhin knapp vier Millionen Verbraucher aus. Sie haben in der Krise ein besonders großes Problem, da sie bei vielen Hilfsprogrammen außenvorbleiben und etwa nicht auf die Kurzarbeit setzen können. Damit aber nicht genug, denn auch die Absicherung ist bei Selbstständigen in Deutschland besonders schlecht.

Selbstständige sind selten in der Sozialversicherung

Wer in Deutschland angestellt ist, der ist automatisch auch in der Sozialversicherung. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer müssen Beiträge in die verschiedenen Versicherungen einzahlen, etwa die Krankenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Bei den Selbstständigen ist die Absicherung im Rahmen der Krankenversicherung in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Im Schatten dessen allerdings gibt es große Lücken in der Sozialversicherung, konkret bei der Arbeitslosenversicherung. In dieser nämlich sind die wenigsten Selbstständigen, was bei Problemen mit der selbstständigen Tätigkeit direkt zu Problemen führen kann.

Nur noch 1,9 Prozent der Selbstständigen sind abgesichert

Besonders groß sind die Probleme für sogenannte Solo-Selbstständige, die immer häufiger auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa setzen müssen, um in der Krise eine Privatinsolvenz verhindern zu können. Überraschend kommt das nicht, denn die Absicherung durch die Arbeitslosenversicherung wird von Jahr zu Jahr schlechter. Mittlerweile sind gerade einmal noch 1,9 Prozent der Selbstständigen in der Arbeitslosenversicherung. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es mit 6,1 Prozent noch mehr als dreimal so viele. Seitdem gehen die Zahlen kontinuierlich zurück, womit die Absicherung immer schlechter wird – in der Krise rächt sich das jetzt.

Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Selbstständigen

Das zeigt sich besonders an den Entwicklungen am Arbeitsmarkt: Im Jahr 2020 waren mehr als 95.000 Selbstständige zumindest teilweise Bezieher von Hartz IV – achtmal so viele wie im Vorjahr. Anders als das Arbeitslosengeld I reichen die Zahlungen allerdings meist nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken, womit oft Schulden aufgebaut werden müssen. Dieser Weg ins Verderben für viele Betroffene muss sich in den nächsten Jahren unbedingt verändern, weswegen Experten darauf drängen, den Zugang zur Arbeitslosenversicherung für Selbstständige zu erleichtern. Zudem muss die Versicherung für diese Gruppe mit Blick auf die Beiträge attraktiver werden – ansonsten droht die Selbstständigkeit für immer mehr Verbraucher in den Ruin zu führen.


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