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10.12.2019

Keine guten Nachrichten bei der Überschuldung

Wirklich gute Nachrichten klingen anders. Die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist laut dem neuen Schuldneratlas kaum gesunken.

In Deutschland gibt es noch immer sehr viele Verbraucher, die auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert, wie die Zahlen des sogenannten Schuldneratlas der Auskunftei Creditreform zeigen. Diese veröffentlicht jedes Jahr eine Übersicht über die Verschuldung in Deutschland. Zum Stichtag 1. Oktober 2019 gab es dabei in Deutschland keine allzu großen Veränderungen – der guten Konjunktur zum Trotz.

6,92 Millionen überschuldete Deutsche über 18 Jahren

Schon die absoluten Zahlen zeigen deutlich, wie problematisch die Entwicklung in Hinblick auf die Überschuldung in Deutschland wirklich ist. Insgesamt 6,92 Millionen Deutsche über 18 Jahren müssen mit einer starken Verschuldung zurechtkommen, die sich nicht mehr kontrollieren lässt. Das entspricht auch weiterhin zehn Prozent der Bevölkerung. Der milde Rückgang von 0,1 Prozent im Vergleich zum Stichtag im Vorjahr ist eher als Makulatur anzusehen, zumal die Überschuldung in den letzten Jahren jeweils gestiegen ist. "Trotz einer langjährigen guten Konjunktur hat sich die Lage nicht verbessert", sagt Creditreform-Vorstandsmitglied Helmut Rödl zu den Zahlen der neuen Studie.

Gute Konjunktur verbessert die Lage nicht

Problematisch ist besonders, dass die eigentlich guten Entwicklungen der deutschen Wirtschaft nicht für eine echte Verbesserung der Lage sorgen. Die gute Konjunktur sollte eigentlich ermöglichen, dass die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland zurückgeht. Vergleichbares lässt sich beispielsweise bei der Zahl der Privatinsolvenzen beobachten. Dieser Kennwert ist in den letzten zehn Jahren immer gesunken – und zwar in fast allen Altersgruppen. Bei der Überschuldung gab es im selben Zeitraum sogar einen Anstieg, obwohl die Privatinsolvenz als Verfahren gleichzeitig einfacher geworden ist. Dies deutet auf ein tiefgreifendes Problem hin, das noch deutlich gravierender werden könnte, wenn die Konjunktur sich abschwächt.

Große Unterschiede zwischen Altersgruppen und Regionen

"Die Überschuldungsampel bleibt weiterhin auf Rot", lässt sich aus dem Schuldneratlas zitieren. Dies gilt für die Überschuldung als Gesamte genauso wie für die verschiedenen detaillierteren Aspekte. So fällt in der Studie auf, dass besonders Überschuldung im Alter ein zunehmendes Problem ist, das auch neue Maßnahmen nicht in den Griff bekommen haben. Auch in Hinblick auf die Regionen gibt es weiterhin gravierende Unterschiede. Im Süden der Republik ist die Zahl der Überschuldeuten deutlich geringer als im Norden, zwischen Ost und West gibt es dafür keine allzu großen Unterschiede. Insgesamt allerdings machen die neuen Daten wenig Hoffnung, auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa werden Verbraucher in Deutschland so noch lange angewiesen sein.


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