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Keine Sommergefühle bei der Kurzarbeit

Teilweise fühlt es sich so an, als wäre die Krise schon vorbei. Doch bei einem Blick auf die Kurzarbeit wird klar, dass der Weg noch ein langer ist.

Verlängerung der gelockerten Regeln bis 30. September

Blickt man auf die Straßen oder Strände in Deutschland, fühlt man sich wie in einer ganz normalen Zeit. Die Gefahren des Virus scheinen keine allzu große Rolle mehr zu spielen und auch die Wirtschaft scheint in vielen Bereichen wieder zu florieren. Doch ganz so einfach ist es leider nicht, denn die Krise ist gerade bei einem Blick auf den Arbeitsmarkt noch immer allgegenwärtig. Zwar sind in Deutschland weniger Arbeitsplätze verlorengegangen als in vielen anderen Ländern, allerdings bleibt die Zahl der Kurzarbeiter weiterhin hoch. Für eine Entwarnung ist es deutlich zu früh.

Wie ernst es um die Lage auf dem Arbeitsmarkt steht, wissen nicht nur manche betroffene Inhaber von einem Girokonto ohne Schufa. Auch die politischen Entscheidungen machen klar, wie problematisch die Lage weiterhin ist. Die gelockerten Regeln zum Kurzarbeitergeld, die unter anderem eine Erstattung der Sozialabgaben vorsehen, wurden zuletzt noch einmal bis zum 30. September verlängert. Dasselbe gilt für einige andere Regeln, die wegen der Krise gelockert wurden. Dass die Kurzarbeit weiterhin als Problem wahrgenommen wird, dürfte auch daran liegen, dass die aktuellen Zahlen noch immer höher sind als sie es vor der Krise je gewesen waren.

Mehr als eine Million Menschen bleiben in Kurzarbeit

Deutlich wird die Relevanz der aktuellen Debatte trotz Sommergefühlen gerade bei einem Blick auf die absoluten Zahlen. Nach den meisten Schätzungen sind noch immer mehr als eine Million Menschen von der Kurzarbeit betroffen – viele davon sind auf „Kurzarbeit Null“, arbeiten aktuell also gar nicht. Problematisch ist aus Perspektive von Arbeitsmarktforschern, dass völlig unklar ist, ob für diese Menschen überhaupt noch ein Job existiert, wenn die Krise vorbei ist. Zwar gibt es auch nach der Krise noch Unternehmen, die erst verzögert wieder in den Normalbetrieb kommen, doch ob alle Firmen nach den schwierigen Monaten noch über die Runde kommen oder zumindest alle Mitarbeiter zurückholen können, gilt als unwahrscheinlich.

Schwierige Rückkehr nach der Kurzarbeit

Es bleibt damit offen, ob die aktuelle Zahl der Kurzarbeiter mittelfristig dazu führen wird, dass die Arbeitslosenzahlen noch einmal stark steigen. Aktuell gibt es aber noch Hoffnung, dass zumindest ein Großteil der Betroffenen wieder in den Job zurückkehren kann. Für diejenigen, die nun an der Reihe sind, ist die Sache allerdings auch gar nicht einmal so einfach: Wer nach mehr als einem Jahr zurückkehrt, muss erst einmal wieder in die verschiedenen Prozesse hereinkommen. Die allermeisten Verbraucher allerdings freuen sich dennoch über die Rückkehr in die Normalität. 

 


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