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18.05.2015

Krankenkassen dürfen nicht mit Auskunfteien anbandeln

Derzeit geht es bei den Krankenkassen heiß her. Bislang arbeiteten viele Kassen mit Auskunfteien wie der Schufa oder dem Konkurrenten Creditreform zusammen. Das, so erklärt die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff, ist nicht zulässig. Die Zusammenarbeit wurde in den meisten Fällen aufgekündigt, doch das birgt auch Probleme für die Kassen.

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, der muss sich um die Schufa meist nicht mehr gar so viele Sorgen machen. Dennoch sollte man die Schufa nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Auskunfteien sind auch in anderen Gebieten des Lebens von Bedeutung. So etwa bei der Krankenversicherung, wie sich aus einigen aktuellen Fällen ergibt. Im August hatte das Nachrichtenmagazin Spiegel darüber berichtet, dass eine große Krankenkasse mit der Schufa zusammenarbeitet. Bei der Zusammenarbeit geht es hauptsächlich um das Forderungsmanagement, also das Eintreiben von Beiträgen, die bislang nicht beglichen wurden. Die Schufa hilft dabei durch neue Adressdaten und weitere Informationen. Zur Einholung von Informationen über mögliche Neukunden wurde die Schufa dagegen noch nicht befragt, heißt es. Zusammenarbeit mit Auskunfteien ist unzulässig Doch schon das, so erklärt Andrea Voßhoff, sei nicht zulässig. In einem Schreiben, das NDR Info vorliegt, heißt es, eine Zusammenarbeit „zu Zwecken des Forderungsmanagements ist aus Sicht des Datenschutzes unzulässig, soweit hierbei Adressdaten oder Informationen zur Solvenz der Versicherten selbst ermittelt werden“. Konkret bedeutet das, dass Auskunfteien eine Zusammenarbeit mit Krankenkassen einzustellen haben. Das, so heißt es aus der Branche, ist in fast allen Fällen auch schon geschehen. Dennoch, so kritisieren sowohl Krankenkassen als auch Auskunfteien, sei die Forderung von Voßhoff geschäftsschädigend. Am Ende könnte die Rüge dazu führen, dass die Beiträge für alle Versicherten steigen könnten. Krankenkassen haben Probleme mit säumigen Kunden [caption id="attachment_660" align="alignleft" width="300"]© Jyothi | Dreamstime Stock Photos © Jyothi | Dreamstime Stock Photos[/caption] Krankenkassen in Deutschland hatten zuletzt immer häufiger Probleme mit säumigen Kunden. Dabei geht es weniger um Angestellte, deren Beiträge direkt vom Gehalt abgezogen werden. Viel mehr sind Selbstständige, die sich selbst um eine Überweisung kümmern müssen, ein größer werdendes Problem. Immer öfter begleichen sie ihre Forderungen nicht. Für Krankenkassen, die einer ständigen Prüfung unterliegen, ist das ein Problem, denn sie haben eine Pflicht, die Forderungen einzutreiben. Mit Hilfe der Auskunfteien wurde das zuletzt etwas einfacher. Nun allerdings stehen die Krankenkassen wieder vor größeren Problemen, was auch die Kunden treffen könnte, die ihre Beiträge fristgerecht begleichen. So könnten die Beiträge zukünftig steigen, weil Krankenkassen ihre Verluste ausgleichen müssen. Dadurch verlieren am Ende auch die Selbstständigen, die mit einem Girokonto ohne Schufa alles daran setzen, ihre Forderungen pünktlich zu begleichen. Auskunfteien können auch positiv sein Experten zweifeln deshalb auch den Sinn der Rüge an. Zwar sind Auskunfteien in vielerlei Hinsicht zu Recht in der Kritik und viele Menschen setzen mit guter Begründung auf ein Girokonto ohne Schufa, doch Auskunfteien sind nicht nur schlecht. So lange die Daten von Schufa und Co seitens der Krankenkassen nur zur Fahndung nach säumigen Schuldnern genutzt werden, bringt das für normale Kunden keine Nachteile. Problematisch würde die Zusammenarbeit erst dann werden, wenn die Bonität vor einem Vertragsabschluss durchleuchtet wird. Hier wären Menschen, die auf Grund von negativen Schufa-Einträgen bei der Geschäftsgründung oder der Selbstständigkeit auf ein Konto ohne Schufa setzen, im Nachteil. Diese Problematik wird in naher Zukunft wohl nicht weiter von Relevanz sein.

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