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23.04.2020

Krise betrifft Angestellte und Gewerbetreibende

Dass das Coronavirus gravierende Folgen für die Wirtschaft haben wird, steht außer Frage – aktuell werden aber auch individuelle Schicksale immer klarer.

Die Entwicklung der Wirtschaft und besonders der Aktienmärkte wirkt vielfach fernab von dem, was die Menschen im Land wirklich erleben. Das beginnt sich aktuell immer mehr zu ändern, denn die Einschränkungen des Wirtschaftslebens haben einen enormen Effekt auf das Leben der Verbraucher in Deutschland – nicht nur, weil sie nicht mehr einkaufen gehen können, sondern weil vielfach das komplette Einkommen wegfällt. Der Hilferuf von Verbraucherschützern und aus der Politik machen deutlich: Die Folgen des Virus für die Finanzen der Bevölkerung könnten noch größer sein, als die meisten dies anfangs wahrgenommen hatten.

Selbstständige und Kleinbetriebe sind besonders hilfsbedürftig

Ohne Frage ist eine Gruppe in der aktuellen Krise besonders auf Hilfe von anderen angewiesen. Die Rede ist von den Selbstständigen und Kleinbetrieben, die in Deutschland für einen nicht irrelevanten Teil der Wirtschaftsleistung verantwortlich sind. "Soloselbstständige, die häufig nur sehr geringe Rücklagen haben, kleine Geschäftsleute, aber natürlich auch Honorarkräfte aus unterschiedlichsten Branchen haben gerade von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Einkommen verloren“, erklärt etwa Linke-Chef Bernd Rixinger in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Viele Gewerbetreibende aus dieser Gruppe können wegen der geltenden Beschränkungen kein Geld mehr verdienen – auf den Kosten bleiben sie gleichzeitig aber sitzen.

Angestellte sind vielfach ebenfalls schwer betroffen

Die aktuelle Debatte konzentriert sich aufgrund der akuten Not für Selbstständige oft auf diese, dabei sind auch viele Angestellte enorm betroffen. Die Zahl derjenigen, die zuletzt ihren Job verloren haben, liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Dazu kommt, dass die Zahl der Kurzarbeitsanträge so hoch ist, wie nie zuvor. Das bedeutet konkret: Viele Angestellte müssen auf einmal entweder komplett ohne Lohn auskommen und sich schnell eine neue Stelle suchen oder mit 60 bis 67 Prozent ihrer Bezüge zurechtkommen. Damit über die Runden zu kommen, ist bei gleichzeitig weiterlaufenden Kosten für viele Verbraucher nur schwer möglich.

Schnelle und unbürokratische Hilfen sind essenziell

Auch Bernd Rixinger sieht diese Gefahr als sehr groß an und erklärt deshalb: „Wenn sie in Kurzarbeit geschickt werden, und nur noch 60 oder 67 Prozent ihres Lohnes erhalten, werden Menschen, die vor der Krise Kredite bedienen mussten, schnell in Bedrängnis geraten.“ Er sieht es entsprechend als essenziell an, dass alle Hilfen „schnell und unbürokratisch“ ausbezahlt werden – an Angestellte genauso wie an Selbstständige. Darüber hinaus fordert Rixinger auch eine Erhöhung des Kurzarbeitsgeldes auf 90 Prozent der regulären Bezüge. So könnte möglicherweise verhindert werden, dass Millionen Deutsche in finanzielle Nöte geraten, aus denen möglicherweise nicht einmal mehr ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung heraushelfen können.


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