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Kunden bekommen mehr Macht gegen die Banken

Gebührenerhöhungen bei Girokonten wurden gerade zuletzt immer mehr – damit könnte es zumindest temporär vorbei sein.

Der Bundesgerichtshof dürfte die eine oder andere Bank mit einem neuen Urteil überrascht haben. Die Richter haben entschieden, dass die Praxis der stillschweigenden Zustimmung bei Gebührenerhöhungen in der aktuellen Form nicht rechts ist. Zwar ist noch unklar, was das genau für die Zukunft bedeutet, klar ist aber bereits, dass die Position von Verbrauchern gestärkt wird. Erste Banken haben in der Folge geplante Erhöhungen bereits ausgesetzt.

Gebührenerhöhungen sind zum Standard geworden

Während bei Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa von Global-Konto seit langer Zeit dieselben Gebühren gelten und Verbraucher transparent über die Kosten informiert werden, setzen gerade bekannte Direktbanken zuletzt immer öfter auf Gebührenerhöhungen. Nachdem zuerst die Filialbanken damit begonnen haben, die Gebührenstruktur anzupassen und damit die Kosten für Verbraucher zu erhöhen, war diese Schwelle zuletzt auf die gerade bei jüngeren Leuten beliebten Onlinebanken übergeschwappt. Zuletzt waren immer öfter auch Bestandskunden von der Veränderung der Bedingungen betroffen, nachdem es lange Zeit davor ausschließlich Neukunden waren, die mit weniger Leistung für mehr Geld zurechtkommen mussten.

Banken müssen Kunden um Zustimmung fragen

Dass Verbraucher in dem Verhältnis zur Bank zukünftig mehr Macht haben, dürfen sie dabei einem neuen Urteil des Bundesgerichtshofs verdanken. Profitieren werden hier insbesondere Bestandskunden, die noch von attraktiven Bedingungen bei einigen Banken profitieren. Dadurch, dass die Praxis der stillschweigenden Zustimmung so wie momentan angewendet nicht rechtens ist, können Banken nicht mehr so leicht die Gebühren erhöhen. Anders als bislang müssen Verbraucher in Zukunft voraussichtlich zumindest bei relevanten Veränderungen der Gebühren explizit um Zustimmung gebeten werden. Eine reine Information mit einem Schreiben dürfte dann nicht mehr ausreichen, was für Banken nicht nur mehr Aufwand, sondern auch mehr Ärger bedeutet. Verbraucher dürften in ihrer Position gestärkt werden.

Erhöhungen werden vorerst ausgesetzt

Während etwa Inhaber von einem Girokonto ohne Schufa sich sowieso keine Gedanken um eine Erhöhung der Gebühren machen müssen, geht das manch einem Bankkunden aktuell anders. Gleich mehrere bekannte Banken hatten in den letzten Wochen eine neue Gebührenstruktur bekannt gemacht. Diese Erhöhungen bleiben nun bei mehreren Instituten vorerst ausgesetzt, weil die rechtlichen Fragen zuerst geklärt werden müssen. Für Verbraucher dürfte das auf der einen Seite bedeuten, dass sich von höheren Gebühren vorerst verschont bleiben. Auf der anderen Seite könnten die Folgen des Urteils sich auch generell auf die Gebührenstruktur erstrecken. Manch eine Bank wird bei dem neuen Aufwand möglicherweise komplett auf eine Erhöhung verzichten, was für Kunden eine sehr gute Nachricht wäre. 


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