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Langzeitarbeitslosigkeit wird zu einem wachsenden Problem

Die Langzeitarbeitslosigkeit wird oftmals nicht so genau betrachtet wie die normalen Arbeitslosenzahlen – dabei entwickelt sie sich gerade wieder zum Problem.

Ohne Job zu sein ist für keinen Menschen einfach – dass wissen auch manche Betroffene, die auf ein Girokonto ohne Schufa setzen. Doch am schlimmsten ist es zweifelsfrei, wenn man über mehrere Monate versucht, sich für einen Job zu bewerben und dennoch keinen Erfolg hat. Die damit oft in Zusammenhang stehende Langzeitarbeitslosigkeit war in Deutschland schon vor einigen Jahren ein gravierendes Problem, aktuell entwickelt sie sich wieder zu einem solchen. Bislang allerdings redet kaum jemand über die neue Problematik.

Wieder mehr als eine Million Langzeitarbeitslose

Da die Arbeitsmarktzahlen sich in den letzten Monaten besser entwickelt haben, als manch einer erwartet hatte, sind die Details der Statistik ein wenig ins Hintertreffen geraten. Da die Gesamtlage in Deutschland weiter so gut ist, dürfte kaum jemandem aufgefallen sein, wie sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen wieder relevant zum Negativen entwickelt. Erstmals seit vielen Jahren ist die Anzahl der Betroffenen wieder auf mehr als eine Million gestiegen. Dass da Erinnerungen an die Zeit des „kranken Mannes“ Anfang der 2000er-Jahre aufkommen, dürfte nicht überraschen – damals galt der deutsche Arbeitsmarkt als ein Sanierungsfall.

Schwierige Rückkehr in das normale Berufsleben

Wenngleich die absoluten Zahlen meist im Fokus stehen, sollte man die Langzeitarbeitslosigkeit nicht unterschätzen. Sie ist eines der größten Probleme mit Blick auf die Beschäftigung, denn eine Rückkehr ins normale Berufsleben ist für Betroffene in vielen Fällen enorm schwierig. Das liegt daran, dass für Menschen ohne Job in dieser Situation oft ein Teufelskreis entsteht. Wenn ein Verbraucher lange ohne Arbeitsplatz ist, wird die Arbeitserfahrung oft abgewertet. Zudem stigmatisieren Arbeitgeber Menschen, die davor längere Zeit keinen festen Arbeitsplatz hatten. Nicht zuletzt wächst auch der Frust mit jeder nicht erfolgreichen Bewerbung – das macht es umso schwerer, eine erfolgversprechende Bewerbung zu schreiben.

Gefährliche Entwicklung in den nächsten Monaten

Laut Experten braucht es deshalb auch staatliche Bestrebungen, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Das liegt schon daran, dass sich die Situation wohl noch einmal verschlechtern dürfte. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten noch einmal deutlich mehr Menschen in den Strudel der Langzeitarbeitslosigkeit geraten könnten. Hintergrund ist, dass viele Verbraucher zu Beginn der Coronakrise ihren Job verloren haben und aufgrund des niedrigen Niveaus der Neueinstellungen bis heute nicht wieder in Lohn und Brot sind. Während die allgemeinen Arbeitslosenzahlen sich also langsam aber sicher wieder besser entwickeln, dürfte die langfristige Arbeitslosigkeit sich in den nächsten Monaten zu einem immer weiterwachsenden Problem entwickeln.


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