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26.09.2015

Männer melden häufiger Privatinsolvenz an als Frauen

Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf ein Girokonto ohne Schufa. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum die Zahl der Privatinsolvenzen im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 8,9 Prozent zurückgegangen ist. Auch weiterhin aber gilt: Männer müssen deutlich häufiger Privatinsolvenz anmelden als Frauen. Man denkt an Online-Shopping und ein ungezügeltes Ausgabeverhalten. Doch Frauen sind eben nicht diejenigen, die häufiger Schulden machen. Die oft als rational beschriebenen Männer kommen in der aktuellen Erhebung zum Thema Schulden der Auskunftei Bürgel deutlich schlechter weg. Auch auf das Konto ohne Schufa setzen mehr Männer als Frauen. Doch wie kommt das? Warum melden Männer häufiger Privatinsolvenz an als Frauen? Grundsätzlich gibt es für dieses Phänomen viele Gründe, wovon fast alle historisch sind. Da sind etwa die existierenden Rollenbilder in der Gesellschaft, die den Mann auch weiterhin als Hauptverdiener sehen. Durch diese Rolle muss auch der Mann gerade stehen, wenn es finanzielle Probleme gibt. Privatinsolvenz meldet dann der Mann und eben nicht die Frau an.

30.769 Männer und 22.002 Frauen

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

In absoluten Zahlen teilen sich die über 50.000 Deutschen, die zuletzt in die Privatinsolvenz abgerutscht sind, in 30.769 Männer und 22.002 Frauen auf. Das bedeutet, dass auch mehr Männer als Frauen auf Produkte wie das Konto ohne Schufa angewiesen sind. Auch auf 100.000 Einwohner gerechnet müssen deutlich mehr Männer Privatinsolvenz anmelden als Frauen. Sind bei Männern 65 von 100.000 Bürgern betroffen, sind es bei Frauen nur 54. Ein gravierender statistischer Unterschied, der allerdings historisch bedingt ist. Noch nie gab es in er Vergangenheit mehr Insolvenzverfahren gegen Frauen als gegen Männer. Ändern wird sich das in den kommenden Jahren wohl nicht, eine Annäherung der Zahlen ist allerdings dennoch zu erwarten.

Historische Rollenbilder und Hauptverdienst

Entscheidend für die auf den ersten Blick unerwartete Statistik sind historische Rollenbilder, die einen Mann in der Pflicht sehen, wenn die Privatinsolvenz für eine Familie nicht mehr ausweichbar ist. Auch wenn beide Seiten Geld verdienen, melden statistisch gesehen mehr Männer als Frauen Privatinsolvenz an – selbst wenn beide dieselbe Schuld an der finanziellen Misere tragen. Doch das ist noch nicht alles, denn besonders die Rolle als Hauptverdiener in den meisten Haushalten – ebenfalls historisch bedingt – sorgt dafür, dass Männer bei einem Jobverlust häufiger Privatinsolvenz anmelden müssen als Frauen. Männer müssen von ihrem Gehalt meist mehr Fixkosten begleichen als Frauen und geraten bei einem Ausbleiben der Einkünfte daher schneller auf der Strecke. Doch das Blatt könnte sich wenden, denn in der Wirtschaft kommen immer mehr Frauen in bessere Positionen. Dreht sich die Rolle des Hauptverdieners um, könnten auch mehr Frauen die finanziellen Risiken in der Familie übernehmen.

Männer beschäftigen sich mit Kontoprodukten

Interessant ist zudem, dass eher Männer als Frauen auf Produkte wie das Girokonto ohne Schufa setzen. Das liegt wiederum daran, dass Männer sich intensiver mit Konto- und Finanzprodukten beschäftigen als Frauen. Sollten in Zukunft aber mehr Frauen die finanzielle Hoheit im Haushalt übernehmen, könnte sich auch das ändern. Statt einer Mehrheit an Männern könnten zukünftig also sogar mehr Frauen auf das Konto ohne Schufa setzen. Unabhängig vom Geschlecht ist das Girokonto ohne Schufa allerdings immer ein guter Helfer, wenn es finanziell einmal nicht rund läuft.

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