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14.10.2017

Manchmal lässt sich die Privatinsolvenz nicht verhindern

Mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung ist der Kampf gegen die Schulden deutlich einfacher – doch gleichzeitig heißt das nicht, dass man ihn auch zwingend gewinnt. Die Privatinsolvenz ist und bleibt manchmal die einzige Möglichkeit, um die eigenen Schulden noch in den Griff zu bekommen. Doch das Verfahren ist relativ kompliziert und besteht aus mehreren Schritten.

Wer es nicht schafft, die eigenen finanziellen Probleme mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung in den Griff zu bekommen, der muss vielfach das Schicksal Privatinsolvenz hinnehmen. In Deutschland gibt es zwar mittlerweile deutlich weniger Insolvenzverfahren als noch vor einigen Jahren, doch dennoch sind knapp 100.000 Menschen im Jahr betroffen. Das ist immerhin 1/800 der gesamten Bevölkerung. In manchen Regionen sind die Quoten sogar noch deutlich höher. So sehr man sich auch wünschen mag, dass die Privatinsolvenz in Deutschland keine Rolle mehr spielt, ist dem eben doch noch nicht so. Deshalb lohnt ein Blick darauf, wie eine Privatinsolvenz in Deutschland eigentlich abläuft und was man bedenken muss.

Einigungsversuche mit den Gläubigern

Bevor man überhaupt den Antrag auf eine Privatinsolvenz stellen kann, muss man zuerst versuchen, eine Einigung mit den Gläubigern zu finden. Das ist vielfach allerdings nicht möglich, weil die Schulden bereits zu hoch sind oder die Gläubiger sich einfach stur stellen. Helfen kann bei einem Einigungsversuch selbstverständlich eine Schuldnerberatung, welche die Verhandlungen für einen übernimmt. Doch nicht immer reicht das aus – auch dann nicht, wenn man mit einem Konto ohne Schufa klar zeigt, dass man den Kampf gegen die Schulden ernst nimmt. Scheitert die außergerichtliche Einigung, heißt es: Privatinsolvenzantrag stellen. Doch bevor diesem stattgegeben wird, kommt es zu einem weiteren Einigungsversuch, moderiert vom Gericht. Hier ist auch die Einstimmigkeit keine Voraussetzung mehr. Erst wenn dieser Versuch der Einigung ebenfalls scheitert, ist das Schicksal Privatinsolvenz manifestiert.

Die Privatinsolvenz ist flexibler geworden

Wer erst einmal Privatinsolvenz angemeldet hat, der muss sich auf ein Leben mit Einschränkungen einstellen. In den Jahren der Privatinsolvenz, der sogenannten Wohlverhaltensphase, wird einem ein Insolvenzverwalter zur Seite gestellt. Dieser kümmert sich um Gehaltspfändungen und trifft teilweise relevante Entscheidungen für den Schuldner – man verliert bei einer Privatinsolvenz also immer auch in gewissem Maße die Selbstbestimmung. Finanziell muss man ebenfalls kürzertreten, denn die Freigrenze für Einnahmen im Rahmen der Privatinsolvenz liegt im Grundmodell bei nur knapp mehr als 1.100 Euro im Monat. Davon müssen die Wohnung und das komplette restliche Leben bezahlt werden. Ganz einfach ist das nicht.

Keine Fehler während der Wohlverhaltensphase machen

Dennoch darf man sich auf keinen Fall für eine dumme Tat während der Wohlverhaltensphase entscheiden. Wenn man Geld schwarz verdient oder anders versucht das Verfahren zu sabotieren, kann einem am Ende die Restschuldbefreiung versagt werden. Da erscheint es deutlich sinnvoller, weiterhin auf eine Schuldnerberatung und ein Konto ohne Schufa zu setzen, um die Finanzen im Blick zu halten. Nach drei bis sechs Jahren ist der Spuk dann vorbei und man darf sich – sofern man sich nichts zu Schulden hat kommen lassen – auf die Restschuldbefreiung freuen. Danach kann ein neues Leben beginnen. Ohne Schulden, ohne Privatinsolvenz und vor allem ohne Fremdbestimmung.


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