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Münchner Schuldnerberatungen sehen Welle kommen

Überschuldung und Privatinsolvenz werden in den nächsten Wochen zu einem gravierenden Problem – Daten aus München verdeutlichen die Problematik.

Dass das Coronavirus zu enormen wirtschaftlichen Schäden führt, steht außer Frage. Doch wie gravierend diese für Verbraucher ausfallen werden, wird sich wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Aktuell gibt es noch eine gewisse Ruhe vor dem Sturm, denn viele Daten sehen aktuell noch recht gut aus – etwa die Zahl der Privatinsolvenzen. Doch dass sich der Wind dreht, zeigt ein Artikel der Süddeutschen Zeitung, der sich mit der Situation der Schuldnerberatungsstellen in München befasst. Die Entwicklungen hier sind ausgesprochen bedenklich.

Beratungsstellen in München arbeiten am Limit

Dass Erika Schilz, Leiterin der Abteilung im Sozialreferat, von einer sogenannten „Welle“ spricht, die sie auf die Beratungsstellen zukommen sieht, kommt nicht von ungefähr. Laut der mit dem Thema vertrauten Beraterin aus München, ist die Zahl der Anfragen bei den Beratungsstellen der Stadt in den letzten Wochen um den Faktor drei gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr wollen sich dreimal mehr Verbraucher von einer Beratungsstelle helfen lassen – das kommt nicht von ungefähr. Doch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit, ist die Zahl derjenigen, die mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben, zuletzt stark gestiegen. Immer mehr Verbraucher suchen sich etwa auch Hilfe bei einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa von Global-Konto.

Enorme Wartezeiten für Beratungstermine

Wie schlimm sich die Situation zuletzt entwickelt hat, zeigt auch ein Blick auf die Wartezeiten für Beratungstermine bei Schuldnerberatungen. Bei städtischen Stellen liegt die Wartezeit laut Schilz mittlerweile bei knapp drei Monaten, zumindest dann, wenn es um einen persönlichen Termin geht. Dabei haben die städtischen Beratungsstellen in München immerhin 13 Vollzeitangestellte, womit große Beratungskapazitäten gegeben sind. Doch die Situation ist für viele Menschen aktuell sehr schwierig, betroffen sind neben Arbeitnehmern besonders Solo-Selbstständige und Gewerbetreibender. Auch wenn die Pflicht zur Anmeldung einer Firmeninsolvenz ausgesetzt ist, werfen aktuell auch schon viele Unternehmer das Handtuch – sie sehen auch mit Hilfskrediten keine Chance mehr, wieder auf die Beine zu kommen.

Rechtzeitig Hilfe suchen trotz der Krise

Auch wenn die Beratungsstellen aktuell überlastet sind, raten Experten weiterhin dazu, sich schnellstmöglich Hilfe zu sichern, wenn finanzielle Probleme aufkommen. Eine Privatinsolvenz lässt sich so teilweise noch verhindern. Immerhin hat Schilz auch eine positive Botschaft: „Die Menschen sind vorsichtiger geworden, geben weniger aus und versuchen, ihr Geld zusammenzuhalten.“ Somit fallen also scheinbar weniger Verbraucher auf unseriöse Kreditangebote rein oder entscheiden sich in Notlagen für hoch verzinste Kredite. Das ist ein erster Schritt, um noch aus der Schuldenfalle rauszukommen – auch wenn es in der aktuellen Situation schwierig scheint. 


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