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10.10.2015

Nachbarn und Freunde erweisen sich als tolle Helfer

Private Hilfe kann von entscheidender Bedeutung sein, wenn man in eine schwierige Situation geraten ist. So etwa beim Ehepaar Röckendorf in Berlin, das ein schweres Schicksal hinter sich hat. Privatinsolvenz müssen die Eheleute aber wohl dennoch anmelden – alles nur wegen dem Traum vom Sommerhaus außerhalb der Großstadt. In den Berliner Medien hat der Fall Röckendorf hohe Wellen geschlagen. Das Ehepaar aus Berlin ist in Rente und hat sich vor vielen Jahren den Traum von einem Sommerhaus in einer Schrebergartensiedlung erfüllt. So weit so gut, doch der Traum hielt nur 20 Jahre, denn das Ehepaar hatte immer nur einen Pachtvertrag. Dann kündigte auf einmal das Bezirksamt den Mietvertrag einseitig. Das Ehepaar fiel nicht nur aus allen Wolken, es organisierte auch einen Anwalt und ging gegen die Enteignung vor. Doch alles, was am Ende blieb, waren hohe Kosten, denn die Röckendorfs haben vor gleich zwei Gerichten verloren. Dazu kommt, dass für Abrissgebühren in Höhe von 23.000 Euro aufkommen müssen – obwohl sie gar nicht abreißen wollen.

Wochenendhaus zu groß

Das Bezirksamt begründet die Kündigung damit, dass die Eheleute, die jetzt wohl auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, ein zu großes Wochenendhaus hätten. Das Haus habe mehr als die maximal zulässigen 40 Quadratmeter, gibt das Bezirksamt als Begründung an. Abgesehen davon, dass die Immobilie hart an der Grenze ist, gibt es in der Siedlung gleich mehrere Häuser, die größer sind. Das hat historische Gründe, denn wie die Berliner Woche berichtet, waren viele der Häuser nach dem 2. Weltkreis sogenannte Behelfswohnungen. Warum also mussten genau die Röckendorfs gehen? Vermutlich auch, weil das Bezirksamt vermutete, dass die Eheleute mittlerweile hauptsächlich in ihrem Wochenendhaus wohnen – ein Verstoß gegen den Pachtvertrag.

Pfändung des Kontos

Als ob der Verlust des Wochenendhauses und der Gerichtsprozesse nicht genug gewesen wäre, mussten die Röckendorfs nach den Prozessen auch noch feststellen, dass das Geld hinten und vorne nicht mehr reichte. Das Konto des Ehemanns wurde gepfändet und mit einem Pfändungsbetrag von 3.813,41 Euro versehen. In der Zwischenzeit lebten die Röckendorfs von der Rente der Ehefrau, die gerade einmal 600 Euro im Monat beträgt. Nun ist das Konto allerdings wieder frei, denn der SPD-Bezirksverordnete und Vorsitzende des Sozialausschusses, Jürgen Kessling, hat das Geld gemeinsam mit Freunden und Nachbarn aufgetrieben. Doch eine endgültige Lösung ist das noch nicht, wie die Berliner Woche berichtet. Die Eheleute stehen immer noch vor einem Schuldenberg, denn die Abrissgebühren von 23.000 Euro fallen auch weiterhin an.

Keine sozialverträgliche Lösung

Es sieht so aus, als müssten die Röckendorfs als Ultima Ratio auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, um ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. So lassen sich die Schulden vielleicht wieder in den Griff bekommen. Möglicherweise wird aber auch noch eine sozialverträgliche Lösung gefunden. Eine Möglichkeit wäre eine Übernahme der Abrisskosten durch die Stadt, die auch von einigen Politikern gefordert wird. So könnten es die Röckendorfs vielleicht schaffen, mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung die Privatinsolvenz zu verhindern. Ihr Wochenendhaus bekommen sie so zwar nicht zurück, ein normales Rentenleben erscheint aber zumindest möglich.

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