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Neid kann in die Überschuldung führen

Über die Gründe für Schulden wird immer wieder philosophiert. US-Forscher haben nun herausgefunden, dass Neid oft eine große Rolle spielt.

Es gibt unendlich viele Gründe, die in eine schwierige finanzielle Situation führen. Keineswegs jeder, der sich etwa von einem Girokonto ohne Schufa unterstützen lässt, ist durch dieselben Gründe in die jeweilige Situation geraten. Wie US-Forscher herausgefunden haben, spielt Neid beim Thema Schulden allerdings eine wichtige Rolle. Neid? Man mag sich in diesem Moment fragen, wie ein Gefühl wie dieses eine so große Bedeutung bei einem wichtigen Thema wie den Finanzen haben kann? Die Logik dahinter ist aber gar nicht einmal so schwierig: Dadurch, dass man dasselbe oder etwas Besseres haben möchte als andere, verschuldet man sich. Immer wieder, so haben Forscher nun herausgefunden, führt genau dieser Neid in die Überschuldung.

US-Forscher untersuchen Lottogewinne

Doch wie haben Forscher in der Studie für die US-Notenbank überhaupt herausgefunden, dass Neid eine so große Rolle rund um das Thema Schulden spielt? Sie haben einen Blick auf so etwas wie das Gegenteil von Schulden geworfen: Einen Lottogewinn. Dabei haben sich die Forscher auf Kanada konzentriert, da Postleitzahlen hier für deutlich weniger Haushalte gelten, als in vielen anderen Ländern der Welt. Die Zahl der Privatinsolvenzen ließ sich hier zudem genauso wie die Zahl der Lottogewinne und deren Höhe anhand der Postleitzahlen vergleichen. Dabei ist den Forschern aufgefallen, dass in einem Zeitraum von fünf Jahren deutlich mehr Privatinsolvenzen in den Regionen angemeldet wurden, in denen es Lottogewinne gab. In der Vergleichsgruppe der Regionen ohne Lottogewinne mussten weniger Menschen mit Schulden kämpfen.

Neid beginnt schon im kleinen Bereich

Die zufällige Verteilung der Lottogewinne sorgt dafür, dass dieser Kennwert für eine Untersuchung dieser Art sehr praktisch ist. Verglichen wurde Gewinne aus den Jahren 2004 bis 2014, in vielen Fällen sogar nur kleine Summen von 1.000 bis 2.000 Euro. Alle Gewinne über 100.000 Euro haben die Forscher sogar komplett herausgelassen, sodass die echten Lottomillionäre bei der Neid-Auswertung sogar komplett außenvorgelassen würden. Doch schon im kleinen Bereich zeigt sich die Bedeutung von Neid, denn selbst die Gewinne im kleinen vierstelligen Bereich haben dazu geführt, dass in der Nachbarschaft jeweils mehr Menschen in die Privatinsolvenz abgerutscht sind. Der Neid über mehr Geld auf der anderen Seite des Gartenzauns führt also schon in kleinen Dosen zu finanziellen Gefahren. Wer selbst in einer vergleichbaren Situation ist, sollte sich unbedingt Hilfe suchen und zum Beispiel auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzen.

Aus Neid zu viel Geld ausgegeben

Die Forscher haben herausgefunden, dass sich der Effekt des Neides nach drei Jahren am stärksten zeigt. Dann haben sich die Gewinner meist bereits etwas gegönnt – und die Nachbarn sind nachgezogen. Die Forscher konnten dabei sogar nachweisen, dass die vom Neid betroffenen Nachbarn fast immer durch sichtbare Anschaffungen in finanzielle Probleme geraten sind. Es geht nicht etwa um Möbel oder die Inneneinrichtung, sondern etwa um Neuanschaffungen für den Garten, die Auffrischung der Hausfassade oder ein neues Auto – Dinge eben, die auch andere sehen. Wer Angst vor Schulden hat, sollte daraus eine Sache lernen: Von Neid darf man sich nie treiben lassen, denn auch unterbewusst kann dieser zu einer echten Gefahr werden.


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