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09.11.2018

Nett sein hat relevante finanzielle Folgen

Nett zu sein hat seinen Preis – das ist nur nicht ein Sprichwort, sondern scheint auch Realität zu sein. Zumindest dann, wenn man einer neuen Studie glaubt.

Unter dem Namen ‚Nice Guys Finish Last‘ haben amerikanische und britische Forscher der American Psychology Association eine Studie durchgeführt, die den Zusammenhang zwischen den Finanzen und der Freundlichkeit einer Person untersucht. Das Ergebnis davon ist durchaus überraschend, denn die Forscher haben gravierende Unterschiede zwischen als freundlich wahrgenommenen Menschen und solchen, die als weniger freundlich wahrgenommen wurden, festgestellt. Dabei wurden die unter anderem die Offenheit, die Geselligkeit und die Verträglichkeit einer Person unter die Lupe genommen. Das Ergebnis war dabei sehr deutlich: Wer netter ist, der hat häufiger mit finanziellen Problemen zu kämpfen und hat im Schnitt weniger Rücklagen.

Geringere Ersparnisse und höhere Schulden

Wer im Rahmen der Studie als freundlich eingestuft wurde, der macht laut den Autoren deutlich häufiger Schulden und kämpft darüber hinaus mit einer höheren Schuldenausfallquote. Wer also auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzt, der ist möglicherweise einfach zu nett. Natürlich geht diese Theorie ein wenig zu kurz, denn die Gründe für finanzielle Probleme sind sehr vielfältig. Allerdings ist es dennoch bezeichnend, dass die Statistik deutlich macht, dass freundliche Menschen finanzielle schlechter abschneiden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Schulden, denn auch die durchschnittlichen Rücklagen sind bei als nett wahrgenommenen Verbrauchern im Schnitt deutlich niedriger als bei anderen Verbrauchern.

Menschen mit niedrigem Einkommen besonders betroffen

Die Statistik macht auch deutlich, wer von den Folgen der Nettigkeit besonders stark betroffen ist. Tragischerweise sind das die Verbraucher, die sowieso besonders wenig haben. Gerade diejenigen, die wenig verdienen, haben durch die Freundlichkeit große Probleme. Wer wenig verdient, kann die sich ergebenden Nachteile aus dem Zusammenhang nicht wieder wettmachen und muss deshalb besonders häufig auf Unterstützung setzen – eben etwa von einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa oder einer Schuldnerberatung. Wer dagegen besser verdient, hat zwar im Schnitt immer noch weniger Geld als diejenigen, die weniger nett sind, kann dies aber zumeist ausgleichen. Hier fallen die Unterschiede dann nur statistisch ins Gewicht, denn nette Menschen mit gutem Einkommen machen nur minimal häufiger Schulden als diejenigen, die von den Statistikern als unfreundlich klassifiziert wurden. Somit hat die Nettigkeit besonders bei Geringverdienern einen negativen Einfluss.

Schon nette Kinder haben schlechtere Chancen

Gegen die eigene Nettigkeit kann man allerdings nicht viel tun, auch das zeigt die Statistik gut. Besonders weisen die Macher derer darauf hin, dass schon als nett wahrgenommene Kinder im Laufe ihres Lebens häufiger Schulden machen. Dafür wurden zwei Dörfer in Großbritannien über insgesamt 25 Jahre untersucht. In der netteren Stadt war die Insolvenzquote um insgesamt 50 Prozent höher – ein enorm deutliches Ergebnis. Dieses zeigt aber auch gut, dass man gegen die eigene Freundlichkeit nichts tun kann, zumal sie schon mit einer Prägung in der Kindheit zu tun hat. Wer finanzielle Probleme hat, der kann sich allerdings immerhin sagen, dass diese vielleicht auch mit der eigenen Nettigkeit zu tun haben. Ein schwacher Trost, aber immerhin besser als nichts.


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