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09.07.2018

Nicht alle Gerüchte rund um die Schufa stimmen auch

Rund um die Schufa gibt es viele Gerüchte, viele sind allerdings auch nicht korrekt. Wir klären über die wichtigsten Gerüchte auf.

Menschen, die sich für ein Konto ohne Schufa entscheiden, beschäftigen sich meist intensiv mit der Auskunftei aus Wiesbaden. Wer allerdings rund um die Schufa recherchiert, der stößt auch auf so einige Gerüchte – nicht alle stimmen allerdings. So sehr es rund um die Schufa also Grund zur Kritik gibt, sollte man dennoch nicht alles glauben. Die Auskunftei aus Wiesbaden ist sicherlich nicht das beliebteste Unternehmen in Deutschland, doch sie hat gleichzeitig auch ihre Berechtigung. In Ländern ohne vergleichbares System werden beispielsweise von Haus aus wesentlich weniger Kredite vergeben und Unternehmen gehen seltener in Vorleistung. Die Schufa sollte man also nicht nur negativ sehen. Entsprechend lohnt es sich rund um so einige Gerüchte aufzuräumen.

Ist die Schufa eine staatliche Behörde?

Es wird immer wieder angenommen, dass die Schufa eine staatliche Behörde ist. Das würde konkret heißen: Die Schufa wird vom Staat gelenkt und erfüllt eine Aufgabe für das Gemeinwohl. Doch das stimmt nicht, denn die 1927 gegründete Schufa AG ist seit jeher in privater Hand. Es handelt sich um eine außerbörsliche Aktiengesellschaft, die keinerlei Beziehung zum Staat hat. Zwar agiert die Schufa im Rahmen von gesetzlichen Regularien und muss natürlich entsprechende Datenschutzstandards einhalten, um eine Behörde handelt es sich aber keineswegs. Die Schufa ist – genauso wie ihre Konkurrenten – ein reines Privatunternehmen. Die meisten Anteilseigner sind im Übrigen und Handelsunternehmen, also schlussendlich die Kunden und Vertragspartner der Schufa.

Kann der Schufa Score nur schlechter werden?

Wer sich rund um ein Konto ohne Schufa informiert, der hört häufig, dass die Bonität nur schlechter werden kann. Doch das ist nicht korrekt, denn die Bonität hat zwar einen Maximalwert von 100 Prozent, diesen erreicht allerdings kaum jemand. Zudem beginnt man nicht automatisch bei 100 Prozent und kann sich nur verschlechtern. Vielmehr speichert die Schufa sogar allen voran positive Informationen über Verbraucher, insgesamt sollen über 90 Prozent der Einträge positiv sein. Vielfach wird die Bonität bei einem lupenreinen Finanzverhalten über die Jahre also deutlich besser. Vom Startwert, der meist weit entfernt von 100 Prozent liegt (die Schufa weiß schlichtweg noch nichts und ist deswegen misstrauisch), verbessert sich die Bonität über die Jahre stark, sofern man sich nichts zu Schulden hat kommen lassen.

Welche Daten sammelt und nutzt die Schufa?

Besonders viele Gerüchte gibt es rund um die Daten, die für Bonitätsauskünfte genutzt werden. Beispiel Social Media: Entgegen viele Gerüchte, nutzt die Schufa keinerlei Daten aus sozialen Netzwerken für die Bonitätsbestimmung. Auch der Wohnort spielt nur in sehr wenigen Fällen eine Rolle. Dieser Kennwert wird nur bei Verbrauchern genutzt, die der Schufa bislang kaum bekannt sind. Viele weitere Informationen, etwa das Vermögen, das Einkommen, der Familienstand oder der Beruf, spielen keine Rolle bei der Bonitätsbestimmung und sind der Schufa auch nicht bekannt. Was dagegen stimmt ist, dass die genaue Formel zur Bonitätsbestimmung nicht bekannt ist. Hierbei handelt es sich um ein Geschäftsgeheimnis der Schufa. Diese fehlende Transparenz ist durchaus kritikwürdig, dennoch sollte man nicht jedes Gerücht rund um die Schufa glauben.


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