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01.07.2019

Niedriglöhne werden zunehmend zu einer Gefahr

Niedriglöhne spielen eine zunehmend wichtige Rolle, wenn es um finanzielle Nöte geht. Hilfe holen sich dennoch weiterhin wenige Verbraucher.

Das Handelsblatt berichtet, dass immer mehr Menschen in Deutschland auf Grund von niedrigen Löhnen in eine prekäre Situation geraten. Überraschend ist diese Neuigkeit für viele Betroffene nicht. Gerade wenn Menschen auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen wissen sie meist: Selbst mit einem doppelten Gehalt im Niedriglohnsektor kommt man kaum über die Runden – auch wegen gleichzeitig immer stärker steigenden Mieten in Ballungsräumen.

Mindestlohn hilft Betroffenen nur teilweise

Überraschend sind die neuen Zahlen aus der Auswertung des dem Handelsblatt auch deshalb, weil der Mindestlohn eigentlich für eine gegensätzliche Entwicklung hätte sorgen müssen. Experten sind sich einig, dass der Mindestlohn die finanzielle Situation von Verbrauchern im Niedriglohnsektor insgesamt gebessert hat. Doch dass scheint eben am Ende nicht genug zu sein und den betroffenen Verbrauchern nur teilweise zu helfen. Mindestlohn zum Trotz ist das verfügbare Einkommen von Betroffenen nicht gestiegen, was schlussendlich die eigene Situation nicht verbessert. Der Grund ist dafür oft derselbe: Steigende Ausgaben bei nur moderat steigendem Einkommen – Mindestlohn zum Trotz.

Abwärtsspirale mit geringem Einkommen besonders stark

Dennoch verweisen Experten auch in Hinblick auf die neue Auswertung darauf, dass ein geringer Lohn selten der einzige Faktor ist, wenn eine Überschuldung zum Thema wird. Meist spielt mindestens ein weiterer Faktor eine Rolle. Wenn die Finanzen außer Kontrolle geraten, liegt das oft aus einer toxischen Kombination aus einem Schicksalsschlag, fehlenden Rücklagen und eben häufig auch einem geringen Einkommen. Dass es in einer solchen Situation sehr schwierig ist, weiterhin problemlos über die Runden zu kommen, sollte niemanden wirklich überraschen. Die Abwärtsspirale kommt zudem sehr häufig spontan, etwa wegen einer Erkrankung, einem Todesfall im nahen Umfeld oder gar dem Jobverlust. Wer dann gleichzeitig wenig verdient oder nach einer Arbeitslosigkeit nur einen Job im Niedriglohnsektor bekommt, findet häufig keinen Halt mehr.

Professionelle Hilfe wird selten angenommen

Wenngleich immer mehr Verbraucher mit finanziellen Schwierigkeiten wegen Schicksalsschlägen und niedrigen Löhnen zu kämpfen haben, wird professionelle Hilfe auch weiterhin vergleichsweise selten angenommen. Die Zahl derjenigen, die frühzeitig eine Schuldnerberatung aufsuchen, liegt bei weniger als zehn Prozent – obwohl diese Leistung in den meisten Fällen komplett kostenlos ist. Die Gründe hierfür sind oft Scham und andere Ängste, die mit einer Schuldnerberatung assoziiert werden. Eine zunehmend wichtige Rolle könnten in Zukunft entsprechend verstärkt anonyme Beratungen über das Internet oder das Telefon spielen – oder gleich Produkte wie das Girokonto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse. 


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