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Noch keine echte Alternative zur Schufa

Um die Schufa führt selten ein Weg vorbei – doch mittlerweile gibt es auch Alternativen. Doch taugen Apps wie bonify wirklich etwas?

Wenn es um die Bonität geht, denken die allermeisten Verbraucher zuerst an die Schufa. Überraschend kommt das nicht, denn um die Auskunftei aus Wiesbaden führt im Grunde kein Weg vorbei. In fast allen Lebenslagen spielt die Bonitätsauskunft der Schufa eine Rolle, sodass man zumindest ohne große Umwege nicht ohne die Schufa auskommt - das wissen auch Inhaber von einem Girokonto ohne Schufa. Doch langsam, aber sicher machen sich auch Alternativen auf dem Markt breit. Sind diese eine echte Option?

App bietet Überblick über die eigene Bonität

Besonders aufgefallen ist in den letzten Jahren ein neuer Anbieter aus Berlin. Konkret handelt es sich um das Fintech bonify, das mit dem Anbieter Boniversum zusammenarbeitet. Die App ist komplett kostenlos und kann von Verbrauchern schnell und einfach heruntergeladen werden. Nach einer kurzen Anmeldung und Verifizierung können Nutzer sofort erste Bonitätswerte einsehen und damit einen Eindruck davon bekommen, ob die Bewertung der eigenen Kreditwürdigkeit insgesamt positiv oder doch negativ eingestuft wird. Dabei setzt bonify auch auf einen vergleichsweise übersichtlichen Stil und stellt die Werte in Diagrammen mit Farben dar – sozusagen der gegen gesetzte Weg zu den meist hochkomplexen Schufa-Auskünften mit verschiedenen Zahlenreihen.

Weniger Informationen als die Konkurrenz

Doch so schön die Tortendiagramme bei bonify auf den ersten Blick die Bonität aussehen lassen, ist sie in der Realität dann leider nicht mehr. Hintergrund ist dabei, dass das Fintech zwar grundlegend einen Blick auf bestimmte Bonitätsdaten hat, aber der Datenschatz gleichzeitig nicht so groß ist wie bei der Schufa. Das hat zur Folge, dass die Bewertung oftmals nicht so genau ist wie bei der Schufa – sie kann sich teilweise sogar gravierend unterscheiden. Wer etwa einen negativen Schufa-Eintrag hat, der bonify aber nicht vorliegt, könnte bei der einen Auskunftei sehr schlecht abschneiden, bei der anderen dagegen positiv. Für gegeben sollte man die Ergebnisse aus der App also nicht nehmen, denn jede Auskunftei berechnet die Bonität anders und mit unterschiedlichen Ausgangswerten.

Schufa ist in den meisten Fällen die erste Wahl

Dazu kommt noch, dass der Score bei bonify einem oft nicht allzu viel bringt. Zwar bekommt man einen Überblick und bekommt von dem Anbieter maßgeschneiderte Angebote für Kredite oder Versicherungen – so verdient die App Geld – doch die Bonitätsdaten werden selten von Unternehmen oder Vermietern angefragt. Es gibt theoretisch etwa eine kostenlose Auskunft für Vermieter, doch in den meisten Fällen wollen diese dann doch eine Schufa-Auskunft sehen. Die Idee also stimmt, noch allerdings führt an der Schufa leider kein Weg vorbei.


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